<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949</id><updated>2011-07-30T16:48:06.824+01:00</updated><title type='text'>HumanLink</title><subtitle type='html'>Tour experience 2010 +++ 
Nigeria - Benin - Togo - Ghana</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://gohumanlink.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>33</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-7041584046261242812</id><published>2010-02-27T22:36:00.004+01:00</published><updated>2010-02-27T23:00:30.984+01:00</updated><title type='text'>Letzter Tag, 28.2. "either yes, either no"</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4mVCyfKOgI/AAAAAAAACmE/ocmFmAQUXak/s1600-h/IMG_2225.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4mVCyfKOgI/AAAAAAAACmE/ocmFmAQUXak/s320/IMG_2225.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443045499798698498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4mVCRpDvPI/AAAAAAAACl8/pNPNUnphoAM/s1600-h/IMG_2213.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4mVCRpDvPI/AAAAAAAACl8/pNPNUnphoAM/s320/IMG_2213.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443045490981846258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4mVCQcwVhI/AAAAAAAACl0/IuaOeCZVwaI/s1600-h/IMG_2221.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4mVCQcwVhI/AAAAAAAACl0/IuaOeCZVwaI/s320/IMG_2221.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443045490661807634" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;“Madam, I can either say yes or either say no”, pflegt unser Fahrer Ebenezer zu antworten, wenn wir ihm eine Frage stellen.&lt;br /&gt;Wir haben die Ghanaische Antwortstrategie verinnerlicht. Würde man uns nämlich fragen, ob uns Ghana gefalle, würde unsere Antwort lauten: „either yes, either no.“&lt;br /&gt;An unserem letzten Tag  fassen wir unsere ersten vagen Eindrücke zusammen. Vage!&lt;br /&gt;Ghana (und –wohlgemerkt- wir haben nur einen Bruchteil dieses Landes gesehen) ist ein faszinierendes, geheimnisvolles und durchschaubares Land zugleich. &lt;br /&gt;Die Natur ist üppig, satt, grün, zumindest dort, wo wir waren.&lt;br /&gt;Werte wie u.a. Familiensinn, Teilen, Gemeinsamkeit erscheinen uns deutlich ausgeprägter als in unserem Heimatland.&lt;br /&gt;Die Menschen sind freundlich, herzlich – einerseits („can say yes“) – wir stießen jedoch auch auf unterschwellige Fremdenfeindlichkeit Brunis (Weißen) gegenüber („can say no“).&lt;br /&gt;Doch erscheint uns die Hoffnung auf eine schnelle, wesentliche Änderung nur gering. Die Wahrscheinlichkeit, die Ölfunde vor Ghanas Küste könnten das Land aus seiner erschreckenden Armut  führen, wird nach all den vielen Gesprächen, die wir geführt hatten, immer unwahrscheinlicher. &lt;br /&gt;Wer arm ist, wird es auch bleiben. Wer reich ist, wird immer reicher. &lt;br /&gt;Wie sagte uns ein Kenner dieses Landes? Ghana ist ein Unrechtstaat. Jeder ist korrupt, man kann jedes Urteil erkaufen. Die Demokratie steht auf hölzernen Stelzen.&lt;br /&gt;Einer Familie einer Shanti-area (slumartige Gegend) hatten wir versprochen, jene Bilder, die wir vor ein paar Tagen von ihnen gemacht hatten, auszudrucken.&lt;br /&gt;Ebenezer fährt in die Lagune, in der sich die Holzverschläge, Mauerfragmente und Zeltplanen zu einem (Shanti-) Ortsteil verschmolzen haben. &lt;br /&gt;Die Familie, deren Fotos wir nun  in den Händen halten, hat sich um die Feuerstelle versammelt. In einem eisernen Kessel brodelt Fufu, in zwei kleineren Töpfen werden winzige Fischhälften frittiert. Fische in Ghana, wissen wir, sind Reste. Die großen, dicken, lukrativen Tiere zappeln in anderen Netzen. Koreaner haben Fischereirechte vor Ghanas Küste aufgekauft, und angeblich hatte auch die EU (!)versucht, in dieser Gegend die hungrigen Mäuler ihrer Mitgliedsstaaten zu stopfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir beobachten, wie die Fotos von Hand zu Hand gereicht werden und wie sehr sich die Menschen freuen, während sie sich selbst bewundern, können wir unser eigenes Gefühl nicht orten. Ist es Mitleid, ist es Verwunderung?&lt;br /&gt;"These people are happy that they can live here, because they have electricity”, sagt Ebenezer.&lt;br /&gt;Kleine Kinder spielen Fußball im Sand, sie springen in die Kloake, in der es vor Mückenlarven, Plastikabfällen und Exkrementen nur so wimmelt, sie turnen auf Autowracks umher, sie lachen, sie wirken fröhlich.&lt;br /&gt;Wir fragen uns, was Glück –jenseits kindlicher Unbekümmertheit- ausmacht und schämen uns in Anbetracht des (für uns apokalyptisch wirkenden Umfelds) fast schon der Frage: &lt;br /&gt;Sind diese Kinder glücklich?&lt;br /&gt;Wir finden keine andere Antwort als „can either say yes, either say no.“&lt;br /&gt;Aber eines wissen wir gewiss:&lt;br /&gt;Nigeria und Ghana üben einen Sog aus, dem wir nicht widerstehen können.&lt;br /&gt;Es ist unser letzter Abend in Westafrika, wir schließen diesen Blog und danken all unseren treuen Lesern ………..&lt;br /&gt;die HumanLinks&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-7041584046261242812?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7041584046261242812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7041584046261242812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/letzter-tag-282-either-yes-either-no.html' title='Letzter Tag, 28.2. &quot;either yes, either no&quot;'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4mVCyfKOgI/AAAAAAAACmE/ocmFmAQUXak/s72-c/IMG_2225.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-76274468857707455</id><published>2010-02-27T00:40:00.002+01:00</published><updated>2010-02-27T00:45:02.606+01:00</updated><title type='text'>Freitag, 26.2. Gespräche in Accra</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4hcbDAiSzI/AAAAAAAACkk/ArLQdiS8uWU/s1600-h/IMG_2138.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442701769411021618" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4hcbDAiSzI/AAAAAAAACkk/ArLQdiS8uWU/s320/IMG_2138.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4hca9flEKI/AAAAAAAACkc/tQZz0CkNuI8/s1600-h/IMG_1789.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442701767930613922" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4hca9flEKI/AAAAAAAACkc/tQZz0CkNuI8/s320/IMG_1789.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4hcamHGI7I/AAAAAAAACkU/6-9hi7LQqxE/s1600-h/IMG_1421.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442701761653908402" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4hcamHGI7I/AAAAAAAACkU/6-9hi7LQqxE/s320/IMG_1421.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tag der Gespräche.&lt;br /&gt;Wir sammeln die unterschiedlichsten Meinungen zu Westafrika, insbesondere zu Ghana. Warum ist das Land in seiner Entwicklung dort, wo es eigentlich nicht sein möchte.&lt;br /&gt;Wir sprechen über das Ölvorkommen, das vor Ghanas Küste geortet worden ist. Inwiefern kann und wird es die Wirtschaft bzw. die Armut der Ghanaer verändern? Kann man jene Konflikte, die der Ölreichtum über Länder wie Nigeria und Angola gebracht hatte, in Ghana vermeiden?&lt;br /&gt;Wir sprechen über Tradition, Religion, über Hoffnungen und Visionen. Welche Werte sind die Triebfeder der Zukunft?&lt;br /&gt;Wir reden über die Bedeutung der Zeit, die man der Weiterentwicklung von Wirtschaft, Kultur und Sozialem einräumen kann und darf, um gerecht zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und selbstverständlich sprechen wir über die Maßlosigkeit, Unfähigkeit und Korruption vieler afrikanischer Regierunsgchefs und ihre Distanz zum Volk. Auch jene Ghanas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während unserer Fahrten von Termin zu Termin fotografieren wir die Großplakate auf den Straßen und fragen uns, welche Botschaften bzw. Werte sie vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist unser vorletzter Tag in Afrika. Wir verspüren Wehmut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-76274468857707455?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/76274468857707455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/76274468857707455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/freitag-262-gesprache-in-accra.html' title='Freitag, 26.2. Gespräche in Accra'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4hcbDAiSzI/AAAAAAAACkk/ArLQdiS8uWU/s72-c/IMG_2138.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-4848545473045689191</id><published>2010-02-26T01:56:00.004+01:00</published><updated>2010-02-27T00:40:23.062+01:00</updated><title type='text'>Donnerstag, 25. Februar: Kontrollverlust in Accra</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4cc8T9l5GI/AAAAAAAACj0/UTru3zQdKc4/s1600-h/P2260028.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4cc8T9l5GI/AAAAAAAACj0/UTru3zQdKc4/s320/P2260028.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442350497176872034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4cc8K0sXqI/AAAAAAAACjs/0SCGHebgIeI/s1600-h/P2260016.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4cc8K0sXqI/AAAAAAAACjs/0SCGHebgIeI/s320/P2260016.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442350494723628706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4cc7zH8FFI/AAAAAAAACjk/8GPIgmt3Yb8/s1600-h/P2260015.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4cc7zH8FFI/AAAAAAAACjk/8GPIgmt3Yb8/s320/P2260015.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442350488361899090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;HumanLink findet: Ghana ist trotz Armut, Ungerechtigkeit und Korruption ein Lichtblick.&lt;br /&gt;Dennoch muss das Bankenwesen negativ hervorgehoben werden:&lt;br /&gt;Unfreundliches, arrogantes und vor allen ignorantes, ungeschultes Personal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heutiges Erlebnis ist stellvertretend für all die anderen Erlebnisse bei ghanaischen Banken:&lt;br /&gt;Schlangestehen: 15 Minuten&lt;br /&gt;Passabgabe an Schalter 1 – Angabe, wie viel Geld man von der Kreditkarte abzuheben beabsichtige: in unserem Fall umgerechnet 515,-Euro.&lt;br /&gt;Bankangestellter von Schalter 1 reicht Pass und Kreditkarte durch kleine Öffnung zu Schalter 2 – der ca. 15 Minuten unbesetzt bleibt.&lt;br /&gt;Bankangestellter von Schalter 2 tritt Dienst an und bemerkt, dass das Kabel des Telefons ein paar Knoten hat. Das Kabel wird entwirrt, man bekommt jedoch den Stecker nicht mehr in den Hörer. Beide Angestellte kümmern sich um das Kabel-Stecker-Hörer-Problem. &lt;br /&gt;Weitere 20 Minuten vergehen. &lt;br /&gt;HumanLink (neugierig, was mit Ausweis und Karte geschieht) wird währenddessen 3 Mal zurück in den Warteraum verwiesen: „we are working on it.“&lt;br /&gt;Wir beobachten den Anruf beim Mastercardsystem. Der Hörer wird nach 3 Sekunden aufgelegt, HumanLink wird an den Schalter gerufen. „Sorry, no money, credit line (Anm.:for safety reasons): 500 Euro.“&lt;br /&gt;Dann eben 500 Euro, sagen wir. „Take a seat“, die Antwort. &lt;br /&gt;Wartezeit: weitere 20 Minuten. &lt;br /&gt;„You come!“ Wir gehen zum Schalter und erfahren, dass unsere Karte angeblich vom Mastercardystem gesperrt worden war. „Call your bank“, empfiehlt der Angestellte.&lt;br /&gt;Wir geben ihm die Hotlinenummer. „We are not a call center“, die Antwort. HumanLink hat nicht genug Credit auf der Prepaidcard, um sich in die Warteschleife von Mastercard zu begeben. &lt;br /&gt;Diskussionszeit von weiteren 10 Minuten: Wir erklären, dass wir 1 Stunde Fahrzeit hinter uns gebracht haben, um zu dieser einzigen Bank zu gelangen, die in Accra Mastercard am Schalter einlöst. Ist egal. Der Angestellte zuckt mit den Achseln. &lt;br /&gt;Die Schlange hinter HumanLink scheint endlos, die Geduld der Wartenden endlich.&lt;br /&gt;„Try calling Mastercard again“, sagen wir. Der Angestellte nickt (nach weiterer 10 minütiger Diskussion), legt den Pass beiseite und kümmert sich um den nächsten Kunden. „When will you call Mastercard?“ fragen wir. „I am working on it.“ &lt;br /&gt;Weitere Diskussion (geschätzte 10 Minuten). &lt;br /&gt;“Take a seat”, sagt der Angestellte und löst mit diesen drei Wörtern bei HumanLink den ersten Kontrollverlust seit Reisebeginn nach Westafrika aus.&lt;br /&gt;Das Wachpersonal geht in Stellung.&lt;br /&gt;HumanLink überlegt, ob sich das Warten auf einen Termin mit dem Bankmanager lohnt und beschließt: Ja (hat eigentlich keine andere Chance)&lt;br /&gt;Weitere Wartezeit: 30 Minuten.&lt;br /&gt;Der Bankmanager empfängt. Weitere 10 Minuten vergehen, bevor er uns wahrnimmt (unterzeichnet Schecks, telefoniert usw.).&lt;br /&gt;Zweiter  Kontrollverlust von HumanLink (sehr effektiv!)&lt;br /&gt;Binnen 10 Minuten erhalten wir unser Geld, die Businesscard des Managers, mehrfache Entschuldigungen, viel Freundlichkeit und Herzlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am späten Nachmittag auf dem Campus der Universität von Accra eine Gruppendiskussion mit interessanten und interessierten Studenten über die Zukunft Ghanas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausklang des Tages: sensationelles Konzert im bywell mit Gitarristen George Darko. Ein absolutes Highlight, zu sehen, wie sehr man in Afrika mit und für die Musik lebt. &lt;br /&gt;Trotz allem: Wir finden, Ghana ist ein Lichtblick.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-4848545473045689191?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4848545473045689191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4848545473045689191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/donnerstag-26-februar-kontrollverlust.html' title='Donnerstag, 25. Februar: Kontrollverlust in Accra'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4cc8T9l5GI/AAAAAAAACj0/UTru3zQdKc4/s72-c/P2260028.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-6319696864211633597</id><published>2010-02-25T00:35:00.006+01:00</published><updated>2010-02-27T00:39:40.769+01:00</updated><title type='text'>Mittwoch, 24. 2. in Accra</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDXrdgmlI/AAAAAAAACis/gJGN7Xnhpxw/s1600-h/IMG_2172.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDXrdgmlI/AAAAAAAACis/gJGN7Xnhpxw/s320/IMG_2172.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442111273806371410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDXSlIfPI/AAAAAAAACik/-bl86dbmToI/s1600-h/IMG_2145.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDXSlIfPI/AAAAAAAACik/-bl86dbmToI/s320/IMG_2145.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442111267127459058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDXAdhZLI/AAAAAAAACic/gxX0K_W2Dnk/s1600-h/IMG_2156.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDXAdhZLI/AAAAAAAACic/gxX0K_W2Dnk/s320/IMG_2156.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442111262263698610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDWnzFnoI/AAAAAAAACiU/tKwx5CsGq34/s1600-h/IMG_2154.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDWnzFnoI/AAAAAAAACiU/tKwx5CsGq34/s320/IMG_2154.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442111255643266690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1,55 Billionen US$ Investment der Chinesen in Accras Zukunft.&lt;br /&gt;Für kommenden Monat wird der Spatenstich für ein ebenso großes wie ehrgeiziges und teures Stadtprojekt der Chinesen in Ghanas Hauptstadt angekündigt. &lt;br /&gt;Es trägt den Namen:  Gold Coast City Project und soll nach Fertigstellung aus zahlreichen Büroräumen, Villen, Appartementhäusern, Shoppinmall, fünf Sterne Hotel (Kempinski!) und einem 21 Stockwerk großen World Trade Centre bestehen.&lt;br /&gt;Im Daily Graphic finden wir eine Abbildung des pompösen Vorhabens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HumanLink macht sich auf den Weg in das Gebiet, das einen Teil der Zukunft Accras widerspiegeln soll und in das, will man der Zeitung glauben, demnächst die Bagger einrollen werden.&lt;br /&gt;Gold Coast City, so denken wir irrtümlich, wird an einer bislang unbewohnten Langunge entstehen – die Karte Accras zumindest weist darauf hin – keine Straßen, keine Häuser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch stoßen wir dort auf ein Slum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10 000 Menschen, schätzen die Slumbewohner selbst, leben dort. &lt;br /&gt;Wir begeben uns in die Gassen der Slums und sprechen mit den Menschen über ihre Zukunft.&lt;br /&gt;Vor über 15 Jahren, so sagen sie, hätten sie die ehemalige „bush area“ wohnbar gemacht – und nun wolle man sie vertreiben. Einfach so.&lt;br /&gt;Die bevorstehende Änderung ist an den Hütten und Mauern erkennbar: Remove now steht überall geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Zukunft?&lt;br /&gt;Man vertraut darauf, dass nichts passieren werde, erfahren wir. Leere Worte, Hirngespinste seitens der Regierung und der Investoren.&lt;br /&gt;Gold Coast City Project ist für die Slumbewohner kaum vorstellbar.&lt;br /&gt;Und was passiert, wenn die Bagger tatsächlich kommen? fragen wir.&lt;br /&gt;Man zuckt mit den Achseln. &lt;br /&gt;Was bedeutet schon Zukunft!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-6319696864211633597?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6319696864211633597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6319696864211633597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/donnerstag-25-2-in-accra.html' title='Mittwoch, 24. 2. in Accra'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4ZDXrdgmlI/AAAAAAAACis/gJGN7Xnhpxw/s72-c/IMG_2172.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-4246088039925451627</id><published>2010-02-24T00:03:00.004+01:00</published><updated>2010-02-26T02:03:18.352+01:00</updated><title type='text'>Dienstag, 23.2. Fahrt von Cape Coast nach Accra</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4RfGeI918I/AAAAAAAACgM/0eIfCYgJ9tk/s1600-h/IMG_2134.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4RfGeI918I/AAAAAAAACgM/0eIfCYgJ9tk/s320/IMG_2134.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441578814544926658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4RfGJGXdAI/AAAAAAAACgE/crlH8FIOcJU/s1600-h/IMG_2135.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4RfGJGXdAI/AAAAAAAACgE/crlH8FIOcJU/s320/IMG_2135.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441578808896877570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4RfFg18VsI/AAAAAAAACf8/DUB7QboqaTY/s1600-h/IMG_2137.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4RfFg18VsI/AAAAAAAACf8/DUB7QboqaTY/s320/IMG_2137.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441578798090573506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist heißer denn je, selbst die Ghanaer stöhnen und schwitzen. „Normally it`s not so hot“, sagen Hotelangestellte. Das Klima ändert sich langsam, bestätigt man allgemein, die Regenzeit beginnt früher als sonst, die Tage sind heißer. Alles durcheinander. &lt;br /&gt;Wir fahren von Cape Coast zurück nach Accra. Die wesentlichen Eindrücke auf der ca. 160 Kilometer langen Straße:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Hochsaison des „bush meats“. An der Straße stehen Verkäufer mit Antilopen und Zuckerrohrratten (grass cutters genannt) in den Händen. Sie winken mit den toten Tieren in der Hand den vorbeifahrenden Autos zu. &lt;br /&gt;An anderen Stellen erhält man grass cutters bereits aufgespannt und gegrillt. Eine Rattes reicht für eine vierköpfige Familie (grasscutterstew or soup with fufu or kenkey)&lt;br /&gt;Wir unterhalten uns über die sonstigen Essgewohnheiten in Ghana. „People eat monkeys, dogs, cats, everything they keep in their house. But only in the northern part of Ghana”, sagt der Driver.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Mitten in der Einsamkeit finden wir einen Honigladen und kaufen eine schwarze Honigseife, Honigpeanutbutter und selbstverständlich auch Honig.&lt;br /&gt;3. Wir sehen, wie ein hagerer Mann aus dem Gebüsch kommt. Auf seinem Kopf trägt er ein übergroßes Auto aus geflochtenen Ästen. „A man who is mad in his head, he always carries a car on his head“, sagt der Driver. &lt;br /&gt;Ein geistig behinderter Mann, den man hier in dieser Gegend kennt. „It`s getting worse and worse with him.“ Familien von Behinderten erhalten auch in Ghana keinerlei Unterstützung. Die Krankenhäuser gelten zumeist als menschenunwürdig, und zeigen die Eltern eines behinderten Menschen Erbarmen, dann ersparen sie ihren Kindern einen allzu langen Aufenthalt dort – erklärt uns zumindest der Fahrer.&lt;br /&gt;4. Überall am Straßenrand stehen von Toyota gesponserte Schilder, auf denen vor zu schnellem Fahren gewarnt wird, indem man die Anzahl der Toten erfährt.&lt;br /&gt;5. Geier dienen in den kleineren Dörfern als Müllverwerter. Dicht sitzen sie auf den Müllhaufen und picken sich ihren Geierfraß heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir erreichen Accra, verbringen, wie so oft zuvor, gefühlte Ewigkeiten in einer Bank, um wieder einmal mehr zu erfahren, dass Banking in Westafrika ein aufreibendes Geschäft ist.&lt;br /&gt;„This is Ghana for you“, pflegt Mawere stets zu sagen, wenn die HumanLinks am Ende ihrer Nerven sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-4246088039925451627?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4246088039925451627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4246088039925451627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/mittwoch-232-fahrt-von-cape-coast-nach.html' title='Dienstag, 23.2. Fahrt von Cape Coast nach Accra'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4RfGeI918I/AAAAAAAACgM/0eIfCYgJ9tk/s72-c/IMG_2134.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-2937040016568316790</id><published>2010-02-22T21:45:00.004+01:00</published><updated>2010-02-22T21:55:07.310+01:00</updated><title type='text'>Montag, 22.2. in Cape Coast</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4LuAxBI7iI/AAAAAAAACfE/KwcY6wV2o54/s1600-h/IMG_2102.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4LuAxBI7iI/AAAAAAAACfE/KwcY6wV2o54/s320/IMG_2102.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441172996742508066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4LuAhi0CvI/AAAAAAAACe8/Ts3CpdAjdE0/s1600-h/IMG_2099.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4LuAhi0CvI/AAAAAAAACe8/Ts3CpdAjdE0/s320/IMG_2099.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441172992588778226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4LuAKrF8hI/AAAAAAAACe0/ACa899jW--o/s1600-h/IMG_2094.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4LuAKrF8hI/AAAAAAAACe0/ACa899jW--o/s320/IMG_2094.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441172986449490450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4Lunp6JIaI/AAAAAAAACfU/LnmCZ0vSU-A/s1600-h/IMG_2097.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4Lunp6JIaI/AAAAAAAACfU/LnmCZ0vSU-A/s320/IMG_2097.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441173664849011106" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4Lt_wne4ZI/AAAAAAAACes/2Sl2Umra86s/s1600-h/IMG_2107.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4Lt_wne4ZI/AAAAAAAACes/2Sl2Umra86s/s320/IMG_2107.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441172979455025554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein zweigeteilter Tag – die erste Hälfte am Computer verbracht, um die Erlebnisse aufzuarbeiten, die zweite unter Palmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir liegen am Strand, beobachten und denken nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thema Kommunikation drängt sich auf.  Wir haben beobachtet, wie holprig die Verständigung zwischen den Menschen sein kann. Zwischen uns und den Ghanaern ebenso wie zwischen den Ghanaern selbst. In der Interpretation des Gehörten ist man stets einen Schritt voraus – oder hinterher. Das führt zu vehementen Missverständnissen, zu Verstimmungen aber auch zu viel Lachen, wenn man Humor hat, und davon haben fast alle Menschen, die wir hier in Ghana und Nigeria kennengelernt haben, reichlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Thema, das uns beschäftigt, ist die Gerechtigkeit. Wir fotografieren alle Menschen, die während einer Stunde vor uns am Strand vorbeiziehen. &lt;br /&gt;Jeder trägt eine Last. Die Schwarzen  Hölzer und Gefäße auf den Köpfen, die Weißen schwere Bäuche.&lt;br /&gt;Die wahren Lastenträger dürfen das Hotelgrundstück nicht betreten, mehr sogar, sie dürfen mit uns Gästen kein Wort wechseln.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wessen Gäste sind wir eigentlich?, fragen wir uns. Und wie willkommen sind wir? Eine Antwort finden wir  trotz aller entgegengebrachter Freundlichkeit nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rechts neben unseren Liegestühlen stehen zwei Trommeln. Deren Verkäufer hat sich vor dem Wachpersonal versteckt. Bei bestehendem Kaufinteresse huscht er hinter einem Verschlag hervor und zischt den ersten Verhandlungsbetrag zwischen den Zähnen hervor. Dann verschwindet er – denn das Personal wirft ihm mahnende Blicke zu.&lt;br /&gt;Stunden später sammelt er die beiden unverkauften drums ein und macht sich auf den Weg – irgendwohin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, das Wetter macht uns träge. Wir sind das schwülheiße Klima nicht gewöhnt, auch nach mehreren Wochen Aufenthalt in Westafrika nicht. Es macht uns träge, schwerfällig, bequem, fast schon lethargisch.&lt;br /&gt;Unsere Gedanken über Gerechtigkeit verschieben wir auf morgen und hoffen (vergebens), unsere Träume erledigen das Unverarbeitete.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-2937040016568316790?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/2937040016568316790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/2937040016568316790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/montag-222-in-cape-coast.html' title='Montag, 22.2. in Cape Coast'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4LuAxBI7iI/AAAAAAAACfE/KwcY6wV2o54/s72-c/IMG_2102.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-7278247495013087851</id><published>2010-02-21T22:07:00.004+01:00</published><updated>2010-02-21T22:43:03.747+01:00</updated><title type='text'>Sonntag, 21.2. Fahrt nach Cape Coast</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4GlG-YBNoI/AAAAAAAACeM/czfy5UBGAY0/s1600-h/IMG_2010.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4GlG-YBNoI/AAAAAAAACeM/czfy5UBGAY0/s320/IMG_2010.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440811364081809026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4GicUVCaHI/AAAAAAAACd8/Z3ZFTE9-ecE/s1600-h/IMG_2076.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4GicUVCaHI/AAAAAAAACd8/Z3ZFTE9-ecE/s320/IMG_2076.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440808432217254002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4GiZh77eGI/AAAAAAAACd0/Q2TNXkYixBg/s1600-h/IMG_2071.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4GiZh77eGI/AAAAAAAACd0/Q2TNXkYixBg/s320/IMG_2071.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440808384330430562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren Richtung Süden.&lt;br /&gt;Viele Kilometer legen wir bestenfalls im Schritttempo zurück. Zeit, um das Leben in den vorbeiziehenden Dörfern zumindest vage wahrnehmen zu können. &lt;br /&gt;Überall sitzen die Menschen in Festtagskleidung auf Plastikstühlen, Reih in Glied und zelebrieren ihren sonntäglichen Gottesdienst. Wir sehen einfache Lehmhütten und feste Häuser, buntbemalte Holzzäune, kleine Kioske, Palmusshaufen, Ziegen, Kinder, die spielen und solche, die ein paar Pilze zu verkaufen versuchen, Spuren heftigen Regens, keine befestigten Straßen, keine Autos.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wir überfahren den Fluss Pra an einer Stelle, von der man sagt, dort hätten sich die Sklaven vor ihrer Verschiffung das letzte Mal waschen dürfen.&lt;br /&gt;In Mawere schlummert schlechte Stimmung. Er schweigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags erreichen wir Elmina, einen Ort, der einst als europäischer Militär- und Handelsstützpunkt südlich der Sahara angelegt worden war.&lt;br /&gt;„We African people start to cry when we see this castle“, sagt Mawere, als wir das Fort St. Jago da Mina erreichen. Doch hat diese Festung niemals dem Sklavenhandel, sondern als Militärstützpunkt sowie Arrestanstalt für europäische Verurteilte gedient. Herrschaftlich und abschreckend zugleich, strahlend weiß am Rande winziger Fischerhütten und viel Müll. Im Fischereihafen schwimmen zahlreiche Boote inmitten einer dunkler Brühe voller Abfälle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehnen uns nach einer Pause, wollen tief durchatmen, machen Halt am Meer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-7278247495013087851?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7278247495013087851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7278247495013087851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/sonntag-212-fahrt-nach-cape-coast.html' title='Sonntag, 21.2. Fahrt nach Cape Coast'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4GlG-YBNoI/AAAAAAAACeM/czfy5UBGAY0/s72-c/IMG_2010.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-2459188991850722075</id><published>2010-02-20T21:27:00.004+01:00</published><updated>2010-02-21T22:06:07.468+01:00</updated><title type='text'>Samstag, 20.2. in Kumasi</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHWChZhNI/AAAAAAAACdU/ypKAJakLDQ8/s1600-h/IMG_2006.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHWChZhNI/AAAAAAAACdU/ypKAJakLDQ8/s320/IMG_2006.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440426793823208658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHVyZKVMI/AAAAAAAACdM/6nmS6wc8Bb0/s1600-h/IMG_2002.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHVyZKVMI/AAAAAAAACdM/6nmS6wc8Bb0/s320/IMG_2002.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440426789493691586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHVncxt0I/AAAAAAAACdE/j_KwwEfxLwI/s1600-h/IMG_2004.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHVncxt0I/AAAAAAAACdE/j_KwwEfxLwI/s320/IMG_2004.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440426786556065602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHVVlfPpI/AAAAAAAACc8/xcD2Bdn3Jh8/s1600-h/IMG_2003.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHVVlfPpI/AAAAAAAACc8/xcD2Bdn3Jh8/s320/IMG_2003.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440426781760765586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;9.00 Anruf von Teresa, wo wir denn blieben, sie habe keine Zeit mehr, wolle zum Friseur, das  Ticket sollen wir am Montag abholen. Am Montag seien wir wieder in Accra, außerdem sei das Office doch bis zum 1 pm geöffnet, sagen wir. Kein Problem, sagt Teresa, wir sollen das Ticket dann eben bei ihrem Friseur abholen.&lt;br /&gt;Am Vormittag begeben wir uns wg. technischer Mobile-Probleme zu MTN. Da wir Brunis (Weiße) aus Sicht der dort länger wartenden Schwarzen vergleichsweise schnell bedient werden, kommt es zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen ihnen und dem Organisationspersonal. Weiße werden wohl immer noch bevorzugt, weil sie bestechen, brüllen sie wild gestikulierend. und verstehen nicht, dass wie einen ganz anderen Dienst (technische Probleme) als sie (Handy verloren) in Anspruch genommen haben. &lt;br /&gt;Wir fühlen uns unwohl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzbesuch im Kumasi Culture Center, wo es gerade eine Kundgebung der Oppositionspartei gibt. Wir finden, die Stimmung ist laut, gereizt.&lt;br /&gt;Wir besuchen fünf  Kunstshops und finden all das, was man überall in typischen deutschen Afrikaläden findet. Enttäuschend, unkreativ, lieblos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittagessen bei Mr.Big an einer Tankstelle. Gelangweilte, schläfrige Bedienungen, der riesige Fastfood- Laden ist leer: niemand außer uns, drei Großfamilien blasser Church of God in Christ – Mennonithenanhänger und ein paar coole Jugendliche mit dunkler Sonnenbrille. &lt;br /&gt;Die großen ACs haben keine Chance gegen die Hitze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend Gang zu angeblich einem der größten Märkte Westafrika. &lt;br /&gt;HumanLink hat schon viele Märkte gesehen, niemals zuvor jedoch einen derart wuseligen, engen, dichten und fremdartigen: &lt;br /&gt;gekochte Kuhhäute, gegrillte, aufgespannte Zuckerrohrratten, gesäuerter und geräucherter Fisch, Kuhfüße, verkohlte Ziegenhälften, Kohle zum Schwärzen der Haare.&lt;br /&gt;Schließlich stoßen wir auf einen Voodoo-Stand, Medizin, Zauberei, Wunder, bestehend u.a. aus Krokodilschädeln, einer doppelköpfigen Schlange in einem Glas, zusammen mit einer roten Feder, Leopardenfelle, Pythonhäute, getrocknete Flughunde, Raben ohne Köpfe, Leguanhüllen, Stachelschweinstachel, viele Haare (undefinierbar), Klauen (undefinierbar)  - und mehreren vorgefertigten Arzneimischungen (von allem etwas in mehreren Schüsseln).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 2 Stunden Irrwegen im Herz des Marktes, kehren wir schweißgebadet zurück in unser Guesthouse. &lt;br /&gt;Auf dem Weg dorthin: „Oh again no petrol.“ Wir meinen, in Maweres Stimme Verwunderung zu hören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-2459188991850722075?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/2459188991850722075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/2459188991850722075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/samstag-202-in-kumais.html' title='Samstag, 20.2. in Kumasi'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S4BHWChZhNI/AAAAAAAACdU/ypKAJakLDQ8/s72-c/IMG_2006.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-4194966359972970619</id><published>2010-02-20T19:23:00.002+01:00</published><updated>2010-02-20T19:26:14.058+01:00</updated><title type='text'>Freitag, 19.2. in Kumasi</title><content type='html'>(Internet fällt ständig aus - wenn es überhaupt geht, mal sehen, ob dieser Blog seinen Weg findet, werde jetzt auch nicht nach Rechtschreibfehlern suchen, Zeit ist zu knapp, Internet fällt sicher gleich wieder aus)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem heftigen Regenfall ist die Luft noch heißer und schwüler. Man scheint sich in Flüssigkeit aufzulösen, Schweißtropfen, die das Gesicht heruntertropfen, wischen wir nicht mehr ab, die salzige Flüssigkeit rinnt in die Augen, die Kleidung klebt am Körper.&lt;br /&gt;„Bei diesem Wetter fühlt man sich ständig wie bekifft“, sagt Rainer. Eine „ist –mit-alles-egal-Stimmung kommt auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir versuchen, unsere Flüge von Accra nach Lagos zu organisieren, gehen zu einer kleinen Reiseagentur. Teresa heißt die Dame, die uns bedient. „What`s your name?“, fragt sie, um die Angaben in den Computer einzutragen.&lt;br /&gt;Wir geben ihr unsere Pässe – einfachheitshalber, denken wir.&lt;br /&gt;Teresa bucht: &lt;br /&gt;Vorname: Tramitz&lt;br /&gt;Zweiter Vorname: Dr.&lt;br /&gt;Dritter Vorname geb. (geborene)&lt;br /&gt;Nachname Doermer&lt;br /&gt;Christiane = Vorname, Tramitz = Nachname, schreiben wir Teresa auf einen Zettel. „Yes, yes“, sagt Theresa und beginnt neu.&lt;br /&gt;Drei Mal auf drei verschiedenen Zetteln erklären wir den Namenszusammenhang. Nach 50 Minuten ist ein Flug zumindest angefragt. Wir zahlen in bar, Teresa will das Bank anschließend zur Bank bringen, um danach den Beleg an Virgin Airlines zu faxen, uns daraufhin eine SMS zu schicken, dass wir das Ticket am Samstag abholen können. „Betweem 10 and 1pm the office is open“.&lt;br /&gt;Zwei Stunden später (wir befinden uns in einer Road Service Station, weil die Klimaanlage des Wagens ausgefallen war), ruft Teresa an: „What`s your main name?“, will sie wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags Tour durch Kumasis Wohngebiete, unter anderem durch die Gegend, in der die großen, alten Villen aus der Kolonialzeit stehen. &lt;br /&gt;Verfallene, umwucherte Zeugen einer anderen Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-4194966359972970619?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4194966359972970619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4194966359972970619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/freitag-192-in-kumasi.html' title='Freitag, 19.2. in Kumasi'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-4747071181862058660</id><published>2010-02-20T19:03:00.001+01:00</published><updated>2010-02-20T19:10:42.426+01:00</updated><title type='text'>Donnerstag, 18.2. in Kumasi</title><content type='html'>(Photos folgen später - Internet ist seit zwei Tagen defekt oder extrem langsam)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren nach Kumasi. Wir,  das sind die beiden HumanLinks sowie Rainer, ein Mitarbeiter der  Henn-Architekten, der in Ghana wegen eines Charity-Schulprojektsprojekts unterwegs ist. Unsere Wege hatten sich in der deutschen Botschaft Ghanas getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mawere will es uns zeigen: „Three hours to Kumasi.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich brauchen wir gute sechs Stunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gründe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. wir fahren knapp eineinhalb Stunden auf einer staubigen Sandpiste, die eine schnellere Geschwindigkeit als 20 Stundenkilometer  beim besten Willen nicht zulässt..&lt;br /&gt;2. Maweres eigenwillige Logik, die wir trotz intensiven Nachfragens nicht verstehen können. Diese Logik lässt  uns nach ca. 2 stündiger Fahrt sämtliche Tankstellen der Strecke anfahren, die allesamt nichts außer Diesel in den Zapfsäulen haben („no petrol“). „We must turn and get petrol at Accra.”, sagt Mawere – gelassen selbstverständlich. Warum er denn nicht in Accra getankt habe, wollen wir wissen. &lt;br /&gt;„If  we leave Accra with a full tank, we waste fuel.”, die Antwort. &lt;br /&gt;Diskussion zwecklos.&lt;br /&gt;Benzin erhalten wir nach zähen Verhandlungen schließlich auf dem Schwarzmarkt. Die Tonne, aus der der Treibstoff gepumpt wird, ist nahezu leer. HumanLink hatte Glück.&lt;br /&gt;3. Einstündige Pause an einer Tankstelle, die Mawere neben dem Verzehr von Ziegensuppe auch dazu nutzt, eine kleine Plastikflasche (ehemals gefüllt mit Wasser, nun mit Maweres Urin), die er stundenlang durch die Hitze gefahren hatte,  in einen Abfalleimer zu werfen. Wir fragen, warum er seinen Urin quer durch Ghana kutschiert. „Had no time to throw it away.“ Und warum er in die Flasche pinkelt, wollen wir wissen. „Saving time“, lautet die Antwort. &lt;br /&gt;4. Zwischenstopp an einer Minibusstation, um zu sehen, wie bei Überlandfahrten das Gepäck verstaut wird.&lt;br /&gt;5. Baustellen um Kumasi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend heftiges Tropengewitter mit Blitzen, die wir so zuvor noch nie gesehen hatten, haben infolgedessen kein Kontakt mehr zur „Außenwelt“– will man das Internet als solche bezeichnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-4747071181862058660?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4747071181862058660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4747071181862058660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/donnerstag-182-in-kumasi.html' title='Donnerstag, 18.2. in Kumasi'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-5443273563597491691</id><published>2010-02-17T23:21:00.003+01:00</published><updated>2010-02-18T00:21:07.453+01:00</updated><title type='text'>Accra, Mittwoch, 17.2.</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2Mr-_RTI/AAAAAAAACcE/N-8ai4DnTfg/s1600-h/IMG_1508.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2Mr-_RTI/AAAAAAAACcE/N-8ai4DnTfg/s320/IMG_1508.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439352410294142258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2MUP3F9I/AAAAAAAACb8/N6qmyjTEZ0M/s1600-h/IMG_1477.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2MUP3F9I/AAAAAAAACb8/N6qmyjTEZ0M/s320/IMG_1477.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439352403922458578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2MKoRgYI/AAAAAAAACb0/8tWa-QiBP7Q/s1600-h/IMG_1482.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2MKoRgYI/AAAAAAAACb0/8tWa-QiBP7Q/s320/IMG_1482.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439352401340498306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2L93Tc2I/AAAAAAAACbs/9vfqGTE5ruc/s1600-h/IMG_1606.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2L93Tc2I/AAAAAAAACbs/9vfqGTE5ruc/s320/IMG_1606.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439352397913879394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir packen unsere Koffer, denn morgen fahren wir weiter nach Kumasi, in die zweitgrößte Stadt Ghanas. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorher hatten wir uns erkundigt, wieviel Zeit die Fahrt durchschnittlich in Anspruch nehmen würde. Die Zeit erscheint in Ghana jedoch beliebig zu sein, weder endlich noch unendlich, je nachdem in welchem Zusammenhang man an Zeit denkt. So schwanken die Angaben zwischen 4, 6 und gar 8(!) Stunden. &lt;br /&gt;"It depends on the car", sagt Mawere, unser Fahrer. Er selbst benötige nur 3 Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fest steht unseren (kurzen) Erfahrungen zufolge, dass Zeit kein Luxusgut ist, vielmehr scheint Luxus zu bedeuten, wenn man keine Zeit hat, weil man beschäftigt ist, Dinge tut, wie zum Beispiel arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel an der Kasse heute im Supermarkt Shoprite: Vor uns an der Kasse steht ein Ghanaer, der geschätzte 35 Tüten Süßigkeiten auf das Band legt. Langsam (sehr langsam) holt er eine Tüte nach der anderen aus dem Korb und breitet sie vor dem Kassierer aus. Dieser wiederum zieht eine Tüte nach der anderen am Scanner vorbei, anstatt sie im Schnellverfahren zu zählen und die Anzahl nebem dem Preis einzutippen. Am Ende des Fließbandes steht der Verpacker, der eine Tüte nach der anderen (gemächlich) in Plastiktüten packt.&lt;br /&gt;Wir warten mit schweren Armen (6 Liter Wasser, 3 Päckchen Nüsse, 8 Orangen und 4 Bananen) gefühlte 15 Minuten. Doch üben wir uns in Gleichmut, denn: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir beginnen den ghanaischen Umgang mit der Zeit zu lieben, auch wenn er bisweilen verschwenderisch wirkt. Kommen wir zu spät zu einem Termin, weil wir im zeitraubenden Stau stehen: kein Problem, man hat dennoch Zeit für uns.&lt;br /&gt;Bitten wir bei Gesprächspartnern um einen Termin - haben diese fast immer gerade Zeit ("You can come and visit me right now, later I won`t have time.") Und erwarten wir einen Gesprächspartner zum tea ("see you at four - looking forward"), sind wir froh, wenn er überhaupt kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen durchaus, dass wir morgen eine andere Einstellung zur ghanaischen Zeit bekommen könnten: &lt;br /&gt;1. Mawere kommt zu spät, weil er durch einen Stau aufgehalten worden ist.&lt;br /&gt;2. Das Benzin geht unterwegs aus (mitten in der Einsamkeit, wo die Zeit stehengeblieben ist und es weit und breit keine Tankstelle gibt): "Had no time for petrol station, thought I might come too late."&lt;br /&gt;3. Unsere Hotelzimmer sind bereits vergeben, weil wir zu spät in Kumasi ankommen. "Oh sorry, so late? Thought you wouldn`t arrive any more."&lt;br /&gt;4. Beide HumanLinks haben im Accra ihre Kulturbeutel im Hotel vergessen, weil keine Zeit mehr war, die Zimmer zu checken (wie bereits in Lagos passiert).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile ist es 23.15. die Zeit vergeht und drängt zugleich, Koffer müssen gepackt werden, für morgen, für eine unbestimmt lange Fahrt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-5443273563597491691?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5443273563597491691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5443273563597491691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/accra-mittwoch-172.html' title='Accra, Mittwoch, 17.2.'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3x2Mr-_RTI/AAAAAAAACcE/N-8ai4DnTfg/s72-c/IMG_1508.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-3404304518841948148</id><published>2010-02-17T01:16:00.004+01:00</published><updated>2010-02-17T23:20:58.630+01:00</updated><title type='text'>Accra am Dienstag, 16.2.</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3s88eNiOfI/AAAAAAAACbI/Wcc9Hq-7sa8/s1600-h/IMG_1768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3s88eNiOfI/AAAAAAAACbI/Wcc9Hq-7sa8/s320/IMG_1768.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439007984579656178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3s87-zLzCI/AAAAAAAACbA/n8HJuZju73k/s1600-h/IMG_1731.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3s87-zLzCI/AAAAAAAACbA/n8HJuZju73k/s320/IMG_1731.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439007976147635234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3s87hhjdOI/AAAAAAAACa4/jg7jMRCaPO4/s1600-h/IMG_1670.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3s87hhjdOI/AAAAAAAACa4/jg7jMRCaPO4/s320/IMG_1670.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439007968289060066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;HumanLink auf dem Campus der University of Ghana. &lt;br /&gt;Wir fahren an einem großen Schild vorbei, das vor vorehelichem Geschlechtsverkehr warnt.&lt;br /&gt;Gespräch u.a. mit einem Dozenten der Business School über Gender Role. &lt;br /&gt;Fazit des Meetings: In Ghana dominiert die klassische traditionelle Rollenverteilung, Männer versorgen die Familie, Frauen verzichten auf Karriere und sorgen sich um die Kinder.&lt;br /&gt;Wird sich diese Rollenverteilung in Zukunft verändern? wollen wir wissen. &lt;br /&gt;Auf keinen Fall, lautet die entschiedene Antwort. Und was ist mit jenen Männern, die ihren Job verloren haben?, fragen wir. Diese Männer haben alles andere auch verloren, ihr Gesicht, ihr Ansehen und Selbstbewusstsein. Sie sind nichts mehr Wert, lautet die Antwort.&lt;br /&gt;Doch haben wir von anderer Stelle erfahren, dass ghanaische Studenten, die eine Weile im Ausland studiert haben, eine andere Einstellung zu Lebensstilen und Werten haben als jene Studenten, die Ghana nie verlassen haben. &lt;br /&gt;Gender Role ist folglich ein Thema, das wir eingehender hinterfragen wollen - schließlich prognostizieren die meisten Forscher, dass Frauen in der Zukunft eine immer stärkere Rolle spielen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir begeben uns in den Universitäts-Bookschop. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die dort angebotenen Bücher weisen darauf hin, dass die meisten Bücher, die die Zukunft Afrikas berühren, von der World Bank veröffentlicht worden sind. Die wesentlichen Themen u.a.: Armutsentwicklung, Enegie, Korruption, Migration.&lt;br /&gt;Ghana-spezifische Entwicklungsthematiken wirken für uns relativ veraltet (published um das Jahr 2002) - dieser Eindruck basiert jedoch nur auf einem kurzen Aufenthalt in der Bücherei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends Dinner bei einer ghanaischen Familie. Wir erfahren mehr und mehr über Sitten und Gepflogenheiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ghana, ohnehin ein Land, das schöne Gefühle wecken kann, wird immer sympathischer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-3404304518841948148?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3404304518841948148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3404304518841948148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/accra-am-mittwoch-172.html' title='Accra am Dienstag, 16.2.'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3s88eNiOfI/AAAAAAAACbI/Wcc9Hq-7sa8/s72-c/IMG_1768.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-5534956034167060253</id><published>2010-02-15T23:32:00.003+01:00</published><updated>2010-02-15T23:51:40.499+01:00</updated><title type='text'>Accra am Montag, 15. Februar</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3nPbxSNfRI/AAAAAAAACaY/zchG_hv5mqY/s1600-h/IMG_1752.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3nPbxSNfRI/AAAAAAAACaY/zchG_hv5mqY/s320/IMG_1752.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438606101019720978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3nPbmOlU4I/AAAAAAAACaQ/5VfWAlwhLoU/s1600-h/IMG_1755.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3nPbmOlU4I/AAAAAAAACaQ/5VfWAlwhLoU/s320/IMG_1755.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438606098051715970" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3nPbUgrLmI/AAAAAAAACaI/POQUkjzdqYU/s1600-h/IMG_1757.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3nPbUgrLmI/AAAAAAAACaI/POQUkjzdqYU/s320/IMG_1757.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438606093295758946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Humanlink kapituliert heute vor all den Eindrücken, ist sterbensmüde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erlebnisse des Tages daher nur in Kurzform:&lt;br /&gt;Estate besucht, "new way of living", four bedrooms in good area of Accra: Kostenpunkt: ca. 480 000 US&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespräche mit Director Finance &amp; Administration, National Commission on Culture über die Zukunft Ghanas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fahrt durch Accras Shoppingstreet..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach spontaner Besuch bei der Deutschen Botschaft in Ghana - überaus freundlicher Empfang und angenehmes Gespräch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso spontaner Besuch im Goetheinstitut, Accra - unkompliziert, offen, freundlich.&lt;br /&gt;Abends Besuch bei einer bekannten Ghanaischen Kinderpsychologin (82 Jahre alt - eine beeindruckende Frau!) - interessante Gespräche in deren Familie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir spüren, je länger wir in diesem Land sind, desto schneller läuft die Zeit davon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-5534956034167060253?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5534956034167060253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5534956034167060253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/accra-am-montag-15-februar.html' title='Accra am Montag, 15. Februar'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3nPbxSNfRI/AAAAAAAACaY/zchG_hv5mqY/s72-c/IMG_1752.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-342937040835310134</id><published>2010-02-14T22:22:00.004+01:00</published><updated>2010-02-14T23:09:11.640+01:00</updated><title type='text'>Sonntag, 14. 2. in Accra</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3h0b-6M0pI/AAAAAAAACZk/xqq_2D2QYa0/s1600-h/IMG_1664.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3h0b-6M0pI/AAAAAAAACZk/xqq_2D2QYa0/s320/IMG_1664.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438224574142272146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3h0bWnDJ7I/AAAAAAAACZc/kbbByAQYxK8/s1600-h/IMG_1636.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3h0bWnDJ7I/AAAAAAAACZc/kbbByAQYxK8/s320/IMG_1636.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438224563324528562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3h0bFiqyiI/AAAAAAAACZU/ZDdjbOW5t_8/s1600-h/IMG_1623.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3h0bFiqyiI/AAAAAAAACZU/ZDdjbOW5t_8/s320/IMG_1623.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438224558742751778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sonntag. Der Himmel ist düster, es gab einen deutlichen Temperatursturz während des nächtlichen Tropensturms. &lt;br /&gt;Hunanlink begibt sich auf die Spur des Festefeierns.&lt;br /&gt;Wir fahren zu Kokrobitebeach - einem Ort, an dem die Jugend Accras den Valentines Day begeht. Der angekündigte Andrang (man sieht den Strand vor Menschen nicht mehr) bleibt aus. Schuld daran hat der enorme Sturm der Nacht, der schwere Wolken über die Stadt peitschte. Regenfälle ergossen sich über Accra, die Straßen sind entsprechend schlammig, die tiefen Straßenlöcher mit Wasser gefüllt. Mawere sagt, für derartige Tropenstürme sei es viel zu früh. "Climate change", meint er und zuckt mit den Achseln.&lt;br /&gt;Dennoch wirkt das Leben am Strand unter den dunklen Wolken überaus lebendig. Junge Männer spielen Fußball oder schlendern (extrem) cool am Meer entlang, Bier- und Vodkaflaschen in der Hand - schwarze Sonnebrillen im Gesicht.&lt;br /&gt;Die Gegend ist verdreckt, sieht man von jenen Stellen ab, an denen man kleine Bars und Minihotels erreichtet hat.&lt;br /&gt;Wir erreichen eine Rastafari-Dependance und werden mit einem fist-to-fist-touch begrüßt. Es riecht nach Shit. Fast jeder hält eine Tüte in der Hand, es wird gekifft, was das Zeug hält. Die Augen der Rastagemeinde sind getrübt und schwerfällig. Unter ihnen schweben ein paar europäische Frauen umher mit seligen Blicken und wilden Dreadlocks. Wir fühlen uns in unserer Wachheit und biederer Normalheit wie Fremdkörper.&lt;br /&gt;Wir trinken eine Cola bei Sobamba - die Besitzerin ist eine üppige Italienierin, die bei einem Ghanaer (hatte lange in Deutschland gelebt) täglich von ihm frisch zubereiteten Leberkäse einkauft. Meistens verzehrt sie den Leberkäse selbst. Der Ghanaer isst nichts anderes als Fufu mit unterschiedlichen Suppen. Für andere Speisen sei er nicht zu haben, meint sie.&lt;br /&gt;Wir verlassen den Strand über eine rote, kaum befahrbare Lehmpiste. Das Benzin geht aus, wir warten eine geraume Zeit auf Hilfe. Es geht weiter zu einem Fest - Valentines Day-Fest in einem Randbezirk Accras.&lt;br /&gt;Die dann folgenden Stunden stellen einen Höhepunkt unseres Westafrikaaufenthalts dar.&lt;br /&gt;Ein wirklich lebensfrohes Fest, bei dem wir als einzige Weiße mit einer derartigen Freundlichkeit aufgenommen werden, dass wi nach einiger Zeit ausgelassen auf der Tanzfläche zu ghanaischer Musik tanzen. &lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt drängt sich die Frage auf, was schwarze Besucher wohl bei einem deutschen Volksfest (noch schlimmer - einem Fest im Osten Deutschlands) erwartet hätte - wenn sie nicht gerade Roberto Blanco heißen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-342937040835310134?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/342937040835310134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/342937040835310134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/sonntag-14-2-in-accra.html' title='Sonntag, 14. 2. in Accra'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3h0b-6M0pI/AAAAAAAACZk/xqq_2D2QYa0/s72-c/IMG_1664.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-6761856508167460491</id><published>2010-02-13T22:49:00.004+01:00</published><updated>2010-02-13T23:11:09.488+01:00</updated><title type='text'>Accra am Samstag, den 13. Februar</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf6MkQXTI/AAAAAAAACXU/bg79uluOQhA/s1600-h/IMG_1545.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf6MkQXTI/AAAAAAAACXU/bg79uluOQhA/s320/IMG_1545.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437850159739329842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf6bsx86I/AAAAAAAACXk/is5pUu7DWl8/s1600-h/IMG_1493-1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf6bsx86I/AAAAAAAACXk/is5pUu7DWl8/s320/IMG_1493-1.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437850163801617314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf6d_Z_PI/AAAAAAAACXc/_iSN5IDrUHc/s1600-h/IMG_1523-1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf6d_Z_PI/AAAAAAAACXc/_iSN5IDrUHc/s320/IMG_1523-1.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437850164416609522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf578utgI/AAAAAAAACXM/kJ2KJnrtS5I/s1600-h/IMG_1549-1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf578utgI/AAAAAAAACXM/kJ2KJnrtS5I/s320/IMG_1549-1.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437850155278579202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3ciYb5xWRI/AAAAAAAACXs/w4VNWM69Qxs/s1600-h/IMG_1550.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3ciYb5xWRI/AAAAAAAACXs/w4VNWM69Qxs/s320/IMG_1550.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437852878275434770" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf5udA3lI/AAAAAAAACXE/5qLuHzZOEFc/s1600-h/IMG_1575.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf5udA3lI/AAAAAAAACXE/5qLuHzZOEFc/s320/IMG_1575.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437850151655890514" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HumanLink nochmals in Accra unterwegs – in den outback areas. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf unserem Weg in die Randbezirke durchfahren wir zunächst die edelsten Wohngegenden – die indes menschenleer, nahezu tot wirken.  Man hat sich hinter Zäune zurückgezogen, die jedoch weitaus niedriger und weniger geschützt sind als wir es in Nigeria gesehen haben. Es scheint, wir befinden uns in Gegenden wie in Münchens Grünwald oder Berlins Grunewald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann werden die Straßendecken rauer, sie werden löchrig, holprig, schließlich gehen sie in Erde über. Das Vorankommen wird quälend und unbequem. Alles ist rot: die staubige Straße, die staubbedeckten, rot angemalten Mauern, die roten Lehmhütten, vor allem die überaus nervenden roten Vodafonekioske, die weite Teile Accras prägen. Unser Guide Mawere erklärt, Vodafone sei vor gut seit zwei Jahren mit extremem Marketingaufwand nach Ghana gekommen, hätte im Zuge dessen sämtlichen Kioskbesitzern (und diese prägen das Straßenbild im Wesentlichen) ein paar Handys und etwas Geld versprochen, damit diese ihre kleinen Hütten und Wellblechcontainer mit Vodafonerot und –Logo anstreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stoßen auf eine Müllhalde von unendlicher Weite. Es sinkt erbärmlich, ein Mann schläft vor dieser Kulisse auf einem kleinen Schemel, ansonsten kein Mensch weit und breit. Wir erahnen den Inbegriff von Einsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marewe sagt, man warte eine Weile, bis sich genügend Plastikflaschen, Reifen, Papier…. angesammelt haben, dann verbrennt man alles. &lt;br /&gt;Ohne Filteranlage, einfach so? &lt;br /&gt;Ja, einfach so, antwortet  Marewe.&lt;br /&gt;Ghana hat andere Sorgen als Umweltverschmutzung.&lt;br /&gt;Anschließend Überraschungsgeburtstagsfeier mit einer ghanaischen Großfamilie, Onkel, Neffen, Cousins, Nichten, Brüder, Söhne…im Botanischen Garten ca. 45 Minuten von Accra entfernt – auf dem höchsten Punkt von Ghana, inmitten einer üppigen Vegetation, riesigen Bäumen, Vogelgesang, unter romantischem Abendhimmel, Sonnenuntergang. Es gibt chicken and chips.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-6761856508167460491?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6761856508167460491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6761856508167460491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/accra-am-samstag-den-13-februar.html' title='Accra am Samstag, den 13. Februar'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3cf6MkQXTI/AAAAAAAACXU/bg79uluOQhA/s72-c/IMG_1545.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-3989828583101758901</id><published>2010-02-12T22:25:00.002+01:00</published><updated>2010-02-12T22:32:06.003+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIG0fcKXI/AAAAAAAACVk/3C60Ky3bm-I/s1600-h/IMG_1487.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIG0fcKXI/AAAAAAAACVk/3C60Ky3bm-I/s320/IMG_1487.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437472144615025010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIGmH4nJI/AAAAAAAACVc/1hyoswATdBs/s1600-h/IMG_1485.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIGmH4nJI/AAAAAAAACVc/1hyoswATdBs/s320/IMG_1485.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437472140758129810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIGexdQeI/AAAAAAAACVU/DieoSy0NeII/s1600-h/IMG_1476.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIGexdQeI/AAAAAAAACVU/DieoSy0NeII/s320/IMG_1476.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437472138785014242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIFmjCi0I/AAAAAAAACVM/yAxLapAkSSU/s1600-h/IMG_1471.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIFmjCi0I/AAAAAAAACVM/yAxLapAkSSU/s320/IMG_1471.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437472123692157762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIEytTHTI/AAAAAAAACVE/3-4o0l1DHtc/s1600-h/IMG_1470.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIEytTHTI/AAAAAAAACVE/3-4o0l1DHtc/s320/IMG_1470.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437472109776543026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lange Fahrt durch Accra – von der reichen, eleganten Airport Area hinunter ans Meer zu James  Town, dem alten Viertel der Stadt. In zwei Stunden durchfahren wir Welten: von himmlisch anmutenden Wohngebieten (große Villen, riesige Gärten, herrliche Blumen, saubere, geteerte Straßen) mitten hinein in Sodom und Gomorrha (so nennt man die Slum-Area bei James Town). Wir werden durstig und kaufen dort in einem kleinen Laden (viele von diesen bestehen aus Bretterverschlägen oder Containerstücken) Wasser. Nebenan  ragen Rinderfüße aus Blechwannen, aus Pappkartons, aus Feuersglut. Die einen tiefgefroren, die anderen verkohlt. Made in Germany. Kaum zu glauben, deswegen zeigt man uns das Etikett auf dem Karton. In der Tat: Es handelt sich hier um Importware aus Deutschland. Die Füße dienen als Basis für die Herstellung von Rinderbrühe. Das Geschäft ginge gut, versichert die Besitzerin, während sie die Geldscheine zählt.&lt;br /&gt;Auf unserem Streifzug durch die Stadt machen wir u.a. Halt beim Ministry of Transport,beim Goetheinstitut, der Deutschen Welle und des DAAD (fühlen uns einen kurzen Moment fast heimisch). Wir führen viele Gespräche, um besser verstehen zu können, wo wir uns bewegen und wohin sich das Land bewegt.&lt;br /&gt;Am Abend stauen wir uns zurück zum Hotel -  die vielen Straßenverkäufer, die sich mit ihren mobilen Waren (Gewichtswaagen, Softklobrillen, Uhren, Jesusfiguren, Schwämme, Wasser, Uhren, Brillen, Hosen) durch den Stau schlängeln, tun dies im Vergleich zu uns Autopassagieren beneidenswert schnell.&lt;br /&gt;Es ist spät, als wir ankommen. In unserem Hotel lassen zahlreiche Geschäftsleute den Tag ausklingen. Die meisten von ihnen sehen höchst zufrieden aus. &lt;br /&gt;Sie hätten uns bei unserer Fahrt durch Accra begleiten sollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-3989828583101758901?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3989828583101758901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3989828583101758901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/lange-fahrt-durch-accra-von-der-reichen.html' title=''/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3XIG0fcKXI/AAAAAAAACVk/3C60Ky3bm-I/s72-c/IMG_1487.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-75034029793290567</id><published>2010-02-11T23:30:00.004+01:00</published><updated>2010-02-12T00:19:42.255+01:00</updated><title type='text'>Accra am Donnerstag</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLuRsEcGI/AAAAAAAACUk/6WBz5_ibrpk/s1600-h/IMG_1432.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLuRsEcGI/AAAAAAAACUk/6WBz5_ibrpk/s320/IMG_1432.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437124277281517666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLuP2L4iI/AAAAAAAACUc/8Y1ZlcvulSo/s1600-h/IMG_1440.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLuP2L4iI/AAAAAAAACUc/8Y1ZlcvulSo/s320/IMG_1440.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437124276787077666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLuJJ2U2I/AAAAAAAACUU/rHGCp1D8k9g/s1600-h/IMG_1412.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLuJJ2U2I/AAAAAAAACUU/rHGCp1D8k9g/s320/IMG_1412.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437124274990502754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLt_CdbJI/AAAAAAAACUM/_onI_M9MDpA/s1600-h/IMG_1430.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLt_CdbJI/AAAAAAAACUM/_onI_M9MDpA/s320/IMG_1430.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437124272275156114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;HumanLink ist in einer großen Shoppingmall in Accra unterwegs - u.a. in einem Supermarkt, vergleichbar mit Kaysers oder Tengelmann  - nur sehen letztere im Vergleich ziemlich blass aus, schließlich können sie nicht mit geschätzten 10 Sorten Butter (aus Frankreich und England importiert - stark, mittel, ungesalzen), mindestens 25 Biersorten und zwei großen Regalreihen edelster Weine aufwarten.&lt;br /&gt;Es scheint hier alles zu geben, in diesem Kaufhaus: Spargel, Erdbeeren, Weintrauben, jede nur erdenkliche, internationale Marke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Parkplätzen stehen SUV`s von VW, Porsche, BMW, Mercedes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Polo-Club Accra, den wir anschließend besuchen, bedauert: keine Veranstaltungen während der nächsten Wochen, die Pferde leiden unter "African Desease". Impfstoffe werden gerade aus England eingeflogen.&lt;br /&gt;Auf den Straßen fahren gepflegte, neu wirkende Autos. Es herrscht kein Chaos, kaum Hupen. Man nimmt Rücksicht aufeinander.&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen. Heute (!) fühlen wir uns in Accra so, als wären wir sonst wo in Europa - in einer guten, wohlhabenden Gegend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wissen wir, dass dies ein höchst einseitiger Blickwinkel ist, schließlich gilt Ghana als eines der ärmsten Länder der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags genießen wir die Gastfreunschaft einer ghanaischen Familie (Accra-Outback), essen Yams, Spinat...(HumanLink gibt zu, dass der Name der Speisen entfallen ist)  - schmeckt köstlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Humanlink-Mitarbeiter Philipp gibt Nachhilfeunterricht in Mathematik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend Rundgang im Ort. "You must know how people live in Ghana - I want to show you the real life here ", sagt unser Gastgeber. Alles wirkt friedlich und beschaulich. Frauen kochen auf offener Feuerstelle Maisbrei, Kinder spielen im Sand, zwischen Hühnern und Ziegen. Stippvisite in einer Kneipe. Dort treffen wir auf ein junges Pärchen, reichlich stoned. &lt;br /&gt;Geburtstagsplanung für Samstag, den 13. - und wir freuen uns über das schöne Gefühl, mit so viel Freundlichkeit, inmitten der Fremde, ein neues Lebensjahr begehen zu dürfen (wir werden berichten).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-75034029793290567?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/75034029793290567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/75034029793290567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/accra-am-donnerstag.html' title='Accra am Donnerstag'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3SLuRsEcGI/AAAAAAAACUk/6WBz5_ibrpk/s72-c/IMG_1432.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-3601872068327586673</id><published>2010-02-10T23:27:00.002+01:00</published><updated>2010-02-10T23:34:47.376+01:00</updated><title type='text'>Fahrt nach Ghana am Mittwoch</title><content type='html'>HumanLink ist in Ghana angelangt und für heute am Ende der Kräfte. &lt;br /&gt;Muss sich nach dem kranken Vortag, einer extrem unruhigen Nacht (Party der Parkwächter bis 5 Uhr morgens vor dem Zimmerfenster) sowie nach zehnstündiger Kamikazefahrt nach Ghana ausruhen, trifft die Tasten des Computers kaum mehr...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-3601872068327586673?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3601872068327586673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3601872068327586673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/fahrt-nach-ghana-am-mittwoch.html' title='Fahrt nach Ghana am Mittwoch'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-1113544219452832460</id><published>2010-02-09T17:12:00.003+01:00</published><updated>2010-02-09T18:52:59.463+01:00</updated><title type='text'>Cotonou am Dienstag</title><content type='html'>HumanLink nur bedingt einsatzfähig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HumanLink-Philipp ist in der Stadt unterwegs (u.a. auf unterschiedlichen Märkten sowie in der Apotheke, Malariamittel kaufen - man weiß ja nie). &lt;br /&gt;Der andere Teil von HumanLink-Westafrika liegt im Bett, zusammen mit einer Packung Tannakomp und Immodium akut und starrt an die Decke , kennt die Prozedur aus anderen Ländern, dauert selten länger als ein Tag, darf auch nicht länger dauern, da Mittwoch Früh Abfahrt nach Ghana geplant ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedanken, die dabei durch den Kopf jagen, unter anderem:&lt;br /&gt;1. Warum schafft das Erdöl-gesegnete Land Nigeria nicht das, was ein verhältnismäßig ärmeres Land wie Benin schafft: Strom, guter Internetzugang, verhältnismäßige Sicherheit - kaum Stacheldraht....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Human Development Index: 161. Platz von 182, sinkende Tendenz. Nigeria im Vergleich: Platz 158, ebenfalls sinkende Tendenz. Ghana: 152 mit steigender Tendenz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Die starke Präsenz der Chinesen - a) überaus zahlreich im Hotel anwesend, b) schaffend (sämtliche große Gebäude wurden von ihnen gebaut), handelnd (überall chinesischer Billigramsch)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Extreme Vernachlässigung der Umwelt - in Cotonou besonders auffällig durch die Luftverschmutzung, u.a. hervorgerufen duch die hohe Anzahl von Motorrädern (Zweitakter)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Schwächeanfall - daher schnelles Ende des heutigen Blogeintrags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Nachtrag: Trotz schlechten Zustands Aufstand bei Manager veranstaltet (Hotel Marina), kleine Tasse fade, wässrige Gemüsebrühe kostete tatsächlich 11 Euro.&lt;br /&gt;Die Hotelpreise in Nigeria waren schon gepfeffert - aber das hier in Benin ist absolute Frechheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-1113544219452832460?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/1113544219452832460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/1113544219452832460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/cotonou-am-dienstag.html' title='Cotonou am Dienstag'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-6720855805301046241</id><published>2010-02-08T21:03:00.004+01:00</published><updated>2010-02-08T21:36:59.394+01:00</updated><title type='text'>Cotonou am Montag</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzkWgqHuI/AAAAAAAACS8/AYhGKnvVDvI/s1600-h/IMG_1313.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzkWgqHuI/AAAAAAAACS8/AYhGKnvVDvI/s320/IMG_1313.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435971818591231714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3Bzj3l3rJI/AAAAAAAACS0/Av9rZhPieXg/s1600-h/IMG_1316.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3Bzj3l3rJI/AAAAAAAACS0/Av9rZhPieXg/s320/IMG_1316.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435971810291592338" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzjvgBg1I/AAAAAAAACSs/Z8Inh6MUV2E/s1600-h/IMG_1339.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzjvgBg1I/AAAAAAAACSs/Z8Inh6MUV2E/s320/IMG_1339.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435971808119587666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzjUEmfEI/AAAAAAAACSk/uP2j2qDBags/s1600-h/IMG_1335.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzjUEmfEI/AAAAAAAACSk/uP2j2qDBags/s320/IMG_1335.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435971800756812866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzjDIwo-I/AAAAAAAACSc/vqDe_L73m2w/s1600-h/IMG_1314.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzjDIwo-I/AAAAAAAACSc/vqDe_L73m2w/s320/IMG_1314.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435971796210852834" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;HumanLink trieb sich den ganzen Tag auf dem größten Automarkt Westafrikas herum - dafür steht der Name Cotonou.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sahen Autos mit Aufklebern sämtlicher Autohäuser Deutschlands - ein befremdliches Gefühl. Gerne würden wir die ehemaligen Besitzer ausfindig machen und ihnen Fotos ihrer Autos hier vom Markt zukommen lassen - schließlich hatte den meisten der Menschen der Besitz dieser Autos einst etwas bedeutet. Sie hatten sie ausgewählt, finanziert, vieles in ihnen erlebt, Stolz (ein Neuwagen), ernste, fröhliche, finstere Gedanken, allerlei Gespräche, Kinder, die die Sitze verschmutzt hatten, Kratzer, die durch Unachtsamkeit Ärger hervorgeruft hatten, Reparaturen und vieles mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Womöglich sind einige dieser Autos schlicht und einfach auch Diebesgut, und der Besitzer würde alles in Gang setzen, um sein Fahrzeug zurückzuholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Gedanken begleiteten uns in Cotounou.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt zurück zu unserem Hotel: waghalsig - zumindest in unserer Wahrnehmung - auf Motorrädern inmitten des chaotisch wirkenden Verkehrs (in Cotonou gibt es eine eigene Krankenhauseinrichtung speziell für Motorradunfälle), eingehüllt in Abgasen und Staub.&lt;br /&gt;Wir verkriechen uns in unsere Zimmer, keine Neugier, was es in Cotonou sonst noch zu entdecken gäbe. Unsere Kräfte sind von der Sonne aufgezehrt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-6720855805301046241?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6720855805301046241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6720855805301046241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/cotonou-am-montag.html' title='Cotonou am Montag'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S3BzkWgqHuI/AAAAAAAACS8/AYhGKnvVDvI/s72-c/IMG_1313.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-3344712135139339463</id><published>2010-02-07T21:08:00.003+01:00</published><updated>2010-02-07T22:41:45.372+01:00</updated><title type='text'>Sonntag in Cotonou, Benin</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S28wn8YS2qI/AAAAAAAACQw/CR-DduJb9Vk/s1600-h/IMG_1300.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S28wn8YS2qI/AAAAAAAACQw/CR-DduJb9Vk/s320/IMG_1300.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435616738040535714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S28wnh9lU2I/AAAAAAAACQo/-Nyfx3fM4ds/s1600-h/IMG_1295.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S28wnh9lU2I/AAAAAAAACQo/-Nyfx3fM4ds/s320/IMG_1295.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435616730949178210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir verlassen Lagos und fahren die Küste entlang nach Benin.&lt;br /&gt;In wenigen Stunden erreichen wir die Grenze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Übertritt:&lt;br /&gt;Wir gehen mit unserem Gepäck zu einem langgezogenen Gebäude, auf dessen Terrasse man etliche Tische aufgebaut hatte. HumanLink scheitert bereits bei dem Ersten (Gelbfieberimpfungskontrolle)  - kann den Impfpass nicht finden. "Kann man alles kaufen hier, kein Problem", sagt unserer ortskundige Begleiter. &lt;br /&gt;Während am nächsten Tisch die Pässe eingesammelt werden, füllen wir am übernächsten Tisch das Einreiseformular aus, in einem Raum zwischen Tisch 3 und 4 kramt HumanLink im Koffer, findet den Impfpass, kehrt zurück zu Tisch 1, nimmt anschließend  den Reisepass am Tisch 3 entgegen, um alle Dokumente hinter Tisch 2 durch ein kleines Fenster zu schieben. Man wartet fünf Minuten und erhält alles wieder zurück. Es geht weiter zu Tisch 5 (Drogenkontrolle), zu Tisch 6 (Zoll), zu Tisch 7 (Funktion???). Dort werden unsere wieder Pässe eingesammelt, ohne ersichtlichen Grund wohlgemerkt. Sie verschwinden in einer entschlossenen Faust, bis 200 Naira den Besitzer wechseln, eher spielerisch, ritualisiert. &lt;br /&gt;In Benin ist man noch korrupter als in Nigeria, sagt unser Begleiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir steigen in einen Renault, in dem nichts mehr funktioniert außer Hupe, Motor, Bremse und Gaspedal. Das Lenkrad zittert bedenklich, sobald die Geschwindigkeit mehr als 50 kmh beträgt, Rückspiegel fehlt, die Windschutzscheibe ist defekt. Wir unterhalten uns über den TÜV - und welche Chancen ein deutsches Prüfverfahren hier in Westafrika wohl haben könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wesentlicher Eindruck unserer Fahrt: Wracks über Wracks, zerstörte, ausgehöhlte, gecrashte Autos aus Europa. Einige von ihnen sind bereits eins geworden mit der Natur- zugewuchtert, eingewachsen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir nähern uns der Hafenstadt Cotonou, in der sich der größte Gebrauchtwagenmarkt Westafrikas abspielt. Kilometer vor dem Stadtzentrum sehen wir links und rechts neben der Straße riesige Autoverkaufs- bzw. Handels- oder Auslagerungsplätze, viele von ihnen in libanesischer Hand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Hotel ist ein großer Klotz, ein Relikt aus sozialistischen Zeiten, asbestverseucht (vermutet zumindest Philipp). Es liegt am Meer an einem endlos scheinenden, nahezu menschenleeren Sandstrand. Vor einem Bad im Meer wird ausdrücklich gewarnt. Zu stark die Brandung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So räkeln sich die Menschen am Pool, überwiegend Libanesen, ein paar Chinesen und Angestellte der Air France. Wir sehen, wie der Barkeeper Leitungswasser in eine Plastikflasche füllt und als Mineralwasser an ein paar Libanesen verkauft. &lt;br /&gt;Wir genießen den ersten Abend unter freiem Himmel, essen endlich mal kein Chicken udn trinken ein Glas Wein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-3344712135139339463?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3344712135139339463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3344712135139339463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/sonntag-in-cotonou-benin.html' title='Sonntag in Cotonou, Benin'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S28wn8YS2qI/AAAAAAAACQw/CR-DduJb9Vk/s72-c/IMG_1300.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-5756793665310453811</id><published>2010-02-06T22:54:00.004+01:00</published><updated>2010-02-07T00:15:33.894+01:00</updated><title type='text'>Samstag, letzter Tag in Lagos</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S23248K__9I/AAAAAAAACPY/tX8-Uzh0MNY/s1600-h/IMG_1274.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S23248K__9I/AAAAAAAACPY/tX8-Uzh0MNY/s320/IMG_1274.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435271783391428562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2324xt28NI/AAAAAAAACPQ/2IT0VisClKE/s1600-h/IMG_1277.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2324xt28NI/AAAAAAAACPQ/2IT0VisClKE/s320/IMG_1277.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435271780584845522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2324vMclfI/AAAAAAAACPI/OyX5AS5FZtU/s1600-h/IMG_X.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 174px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2324vMclfI/AAAAAAAACPI/OyX5AS5FZtU/s320/IMG_X.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435271779907835378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2324WARZNI/AAAAAAAACPA/Th1nsyuYQsQ/s1600-h/IMG_1270.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2324WARZNI/AAAAAAAACPA/Th1nsyuYQsQ/s320/IMG_1270.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435271773145883858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Joe holt uns ab. Wir fahren auf den Markt, um Stoffe und Musik einzukaufen. Jegliche Scheu und Berührungspunkte sind abgeschüttelt, wie stromern durch die engen Gassen des großen Markts von Lagos Island, werden in hinterste Räume gelockt, wo wir uns in nigerianische Musik vertiefen. Die Boys sämtlicher CD-Shops versammeln sich um uns, Philipp beginnt, zur Musik zu tanzen. Die Boys lachen, die Stimmung ist ausgelassen. Wir kaufen 15 Cds. (vorsortiert von Joe): African Rap, Nigerian Music, Fují, Music, Gospel usw. &lt;br /&gt;Kurze Pause im Hotel, danach Besuch bei einem Manager einer großen Firma in Lagos, der sich sehr für seine nigerianischen Mitarbeiter engagiert. Lernen dort den zweiten Sohn von Fela Kuti, Sheun Kuti, ebenfalls ein großer Musiker, wie wir finden, kennen. Wir unterhalten uns über die Menschen Nigerias, insbesondere über die Jugend, ihre Hoffungen und ihren Ehrgeiz. Eine faszinierende und lehrreiche Unterhaltung.&lt;br /&gt;Am Abend letztes Treffen mit Guide Dele, der in den vergangenen Tagen das defekte Auto in Gang gebracht hatte (erfolgreich). Wir müssen lange auf ihn warten, wundern uns über seine Unpünktlichkeit, beginnen uns zu ärgern - und während wir darüber sinnieren, warum Dele an unserem letzten Abend die Zeit so wenig berücksichtigt, steht dieser auf der Brücke im Stau.&lt;br /&gt;Es ist ein ungewöhnlicher Stau zu dieser Zeit. &lt;br /&gt;Die Autos stehen kreuz und quer auf der Brücke, die meisten verlassen, denn ihre Fahrer und Insassen waren ans Geländer gestürmt, fassungslos. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite des Flusses steht alles in Flammen. Es sind die Ärmsten der Armen, die dort im Slum gerade um ihr Leben kämpfen. &lt;br /&gt;Gestern noch waren wir dort gewesen, hatten darüber gesprochen, dass sich hier der Schwarzmarkt für das knappe Benzin abspielt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für eine explosive Mischung - Menschen, die keine Perspektiven haben, Menschen, die Benzinkanister in ihren Behausungen sammeln, um ein wenig Geld zu verdienen, Menschen, die für ein Lagos, das sich zur Global City entwickeln möchte, schlicht und einfach im Weg sind, weil sie in einem Gebiet leben, dass für Spekulanten höchst attraktiv sein dürfte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist kurz vor Mitternacht. Wir wissen nicht, ob das Feuer inzwischen gelöscht ist, die Wahrscheinlichkeit bei dieser explosiven Mischung, den engen Gassen, den vielen Menschen, ist gering. Vermuten wir zumindest. &lt;br /&gt;Wir sind keine 7 Kilometer von dem Unglücksort entfernt, die Klimaanlange surrt, wir packen die Koffer. Morgen fahren wir nach Cotonou, Benin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Ahnung, mit welchen Worten wir den heutigen Blog beenden können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-5756793665310453811?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5756793665310453811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5756793665310453811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/samstag-letzter-tag-in-lagos.html' title='Samstag, letzter Tag in Lagos'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S23248K__9I/AAAAAAAACPY/tX8-Uzh0MNY/s72-c/IMG_1274.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-4109050843490610821</id><published>2010-02-05T21:34:00.003+01:00</published><updated>2010-02-05T23:14:16.269+01:00</updated><title type='text'>Kontraste am Freitag</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWWQnQmgI/AAAAAAAACOg/R-Cd4ZJgP0o/s1600-h/IMG_1257.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWWQnQmgI/AAAAAAAACOg/R-Cd4ZJgP0o/s320/IMG_1257.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434884159490267650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWWCHIvyI/AAAAAAAACOY/2qt01HB0OQU/s1600-h/IMG_1229.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 141px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWWCHIvyI/AAAAAAAACOY/2qt01HB0OQU/s320/IMG_1229.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434884155597438754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWWFqGGjI/AAAAAAAACOQ/kdDo-3bGV3o/s1600-h/IMG_1241.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWWFqGGjI/AAAAAAAACOQ/kdDo-3bGV3o/s320/IMG_1241.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434884156549372466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWUtFS6NI/AAAAAAAACOI/UhAoLkdWT7s/s1600-h/IMG_1174.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWUtFS6NI/AAAAAAAACOI/UhAoLkdWT7s/s320/IMG_1174.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434884132772702418" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWURFpJ8I/AAAAAAAACOA/Vmq1hcTQHZQ/s1600-h/IMG_1172.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWURFpJ8I/AAAAAAAACOA/Vmq1hcTQHZQ/s320/IMG_1172.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434884125257967554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Deles Auto ist nach wie vor defekt. Joe hilft mit seinem red cab aus, einem kleinen Suzuki, in Lagos eigentlich ein "no go car", vor allem für "ogas" (Chiefs). &lt;br /&gt;Joe fährt uns zuerst zu Nike, einer in Nigeria sehr bekannten Künstlerin. Sie feiert ein Fest, TV-Stationen sind vor Ort, Regierungsgäste aus ganz SSA-Afrika kommen. Sagt man uns zumindest. Viel Security, dicke Autos (Joes Suzuki wirkt vergleichsweise wie ein Matchboxauto),  Ansprachen, gespielte Folklore, Champagner, Small Talk, Sehen und Gesehen werden - last but not least: Business &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag der Kontraste. Wir machen uns auf den Weg nach Lagos Island, einem Ort des geschäftigen Treibens, der Enge und Hektik, abgewirtschaftete Gebäude, laute Menschen. &lt;br /&gt;Wir wollen noch mehr von Lagos und den Menschen kennenlernen. "I bring you to average Lagos, to my home. No rich people, no poor people", sage Joe. Es ist eng im Suzuki, vorne auf der Ablage liegt die Bibel, daneben hängt die Flagge Nigerias, aus den Lautsprechern scheppert laute Musik, von Störungen durchbrochen, kaum auszuhalten. "I love good music", sagt Joe und dreht die Lautstärke noch weiter auf.&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum "average Lagos" machen wir in einem Fastfood-Restaurant Halt. Wir bestellen jene Mahlzeit, die wir seit unserer Ankunft in Nigeria zu uns nehmen: Chicken.&lt;br /&gt;Während wir zahlen, spricht uns ein junger, schmaler, blasser Mann an. "Sind Sie Deutsche?"&lt;br /&gt;Es ist Mike, ein Zivildienstleistender aus Berlin. 12 Monate lang arbeitet er in Lagos in einer Fördereinrichtung für Blinde, scannt Bücher für die Blindenbibliothek. Er lebt bei einer nigerianischen Familie, hatte in den vergangenen 5 Monaten drei Mal Malaria und verspürt heute die Sehnsucht nach einem Hauch von Luxus: Pommes Frites und ein Chickenburger, gutes Essen, das er sich ansonsten kaum leisten kann bei dem Gehalt, das er bekommt. Er lädt uns in sein Office ein. Überall Blinde, Menschen, die in Nigeria nichts zählen, weil sie behindert sind. "Man versteckt die Behinderten, wenn Besuch ins Haus kommt, diese Menschen sind hier nichts wert", sagt Mike.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren weiter, "do you want to see Lagos?", fragt Joe und biegt in eine Seitenstraße. Wir sehen Mütter, wie sie ihren Kindern die Haare flechten, Frauen, die die engen Gassen fegen. Wir sehen Boys auf Motorrädern sitzen: Gestylte mit coolen Brillen, Apathische, aggressiv Blickende, Verwunderte, freundlich Winkende. Joe teilt ein: "These are bad boys, these are friendly boys." Woran dies zu erkennen sei, wollen wir wissen. "I see it from their faces." &lt;br /&gt;Wir landen in einer Sackgasse, für uns scheint das Ende der Welt zu nahen, Worte fehlen für das, was wir sehen. Joe spürt unsere Unsicherheit. "God is with us", sagt er. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischenstopp in einer Bar, Joe lädt uns auf ein Bier ein - Alkohol nachmittags bei 35 Grad, .....Joe leert seine Flasche in einem Zug und ordert eine zweite. "Drinking and driving is not good", sagen wir. Joe und alle anderen Gäste lachen laut. &lt;br /&gt;Es wird dämmrig als wir seinen Wohnort erreichen. Wir gehen durch einen engen R&lt;br /&gt;aum, einer Näherei, "This is my shop, I am also a fashion designer", erklärt Joe, anschließend durch einen noch engeren, finsteren Gang ohne Licht (die Küche) und kommen in einen schmalen Hinterhof, von dem aus kleine Türen in winzige Wohnungen (bestehend aus einem Raum, der durch Stoffe in zwei Zimmer aufgeteilt ist) führen, liebevoll ausgestattet. "Eleven families are living here."&lt;br /&gt;Modeshow mit Joes Collection, Posing wie bei Germanys Next Top Model, stolze, schöne Mädchen. &lt;br /&gt;Joe fährt uns zurück in unser Hotel. Auf der Gegenfahrbahn stauen sich die Autos mindestens 20 Kilomter lang - ein gewöhnlicher Anblick in Lagos während der Stoßzeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Joes Wohnung zu unserem Hotel benötigen wir 25 Minuten.&lt;br /&gt;Seine Rückfahrt werde mindestens 4 Stunden dauern, schätzt Joe - ohne Seufzen und Fluchen. Er ist glücklich. "White people came to my house, God bless you." sagt er zum Abschied.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-4109050843490610821?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4109050843490610821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/4109050843490610821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/kontraste-am-freitag.html' title='Kontraste am Freitag'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2yWWQnQmgI/AAAAAAAACOg/R-Cd4ZJgP0o/s72-c/IMG_1257.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-5755256237377334194</id><published>2010-02-04T22:06:00.004+01:00</published><updated>2010-02-04T22:41:13.640+01:00</updated><title type='text'>Nachdenkliches am Donnerstag</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9k25praI/AAAAAAAACNg/EeESOOQ2M-I/s1600-h/IMG_1107.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9k25praI/AAAAAAAACNg/EeESOOQ2M-I/s320/IMG_1107.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434505078774541730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9krXuBTI/AAAAAAAACNY/u-EsC8WIY7g/s1600-h/IMG_1106.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9krXuBTI/AAAAAAAACNY/u-EsC8WIY7g/s320/IMG_1106.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434505075679429938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9kPhpuKI/AAAAAAAACNQ/hiVB0-xDzpU/s1600-h/IMG_1105.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9kPhpuKI/AAAAAAAACNQ/hiVB0-xDzpU/s320/IMG_1105.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434505068204898466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9jYtY1NI/AAAAAAAACNI/FswqiI6vTxA/s1600-h/IMG_1104.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9jYtY1NI/AAAAAAAACNI/FswqiI6vTxA/s320/IMG_1104.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434505053490173138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9jHlvC9I/AAAAAAAACNA/V6xNuDbSSAo/s1600-h/IMG_1098.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9jHlvC9I/AAAAAAAACNA/V6xNuDbSSAo/s320/IMG_1098.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434505048894671826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tag des Redens und der Nachdenklichkeit. &lt;br /&gt;Wir halten uns in geschlossenen Räumen auf. Die Klimaanlage lässt das staubig heiße Leben auf der Straße vergessen. Es ist angenehm kühl. Es riecht nach Waschpulver, nasse Kleidung hängt auf den Bügeln. &lt;br /&gt;Frische, sie uns gefehlt.&lt;br /&gt;Wir laden Menschen zu uns ein, um über ihre Wahrnehmungen und Vorstellungen von Nigeria zu sprechen. Doch dieses Land sei zu facettenreich, als dass man es einheitlich beurteilen könnte, sagen sie. 434 Sprachen, viele unterschiedliche Ethnien. &lt;br /&gt;Also sprechen wir über Lagos, eine Stadt, die sich darauf vorbereitet, zur Global City zu werden. Wir thematisieren all die neu entstehenden Estates, die mit ihren hohen Zäunen und Stacheldrähten auf uns zumindest wie Gefängnisse wirken, wir sprechen über Korruption, über die Leidenschaft, Sehnsüchte und Hoffnungen der Menschen.&lt;br /&gt;Wir spüren Willen, Optimismus, Ehrgeiz, vor allem aber den Wunsch nach Gerechtigkeit. &lt;br /&gt;Vor allem aber ahnen wir, dass unsere Wahrnehmungen verzerrt sind. &lt;br /&gt;Was ist erstrebenswert, was ist schön, was sauber? Was bedeutet Fleiß, was Hoffnung? &lt;br /&gt;Wo liegen die Prioritäten im Wertesystem?&lt;br /&gt;Dele hatte uns gestern seinen Urlaubsort gezeigt. Während wir durch die Straßen fuhren, erklärte er uns, worin der Erholungswert besteht: es ist kühler (2 Grad), die Häuser sind schön (antik), die Straßen aufgeräumt und sauber, es gibt eine schöne Bar.&lt;br /&gt;Das ist Urlaub.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-5755256237377334194?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5755256237377334194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5755256237377334194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/nachdenkliches-am-donnerstag.html' title='Nachdenkliches am Donnerstag'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2s9k25praI/AAAAAAAACNg/EeESOOQ2M-I/s72-c/IMG_1107.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-6211351191716875589</id><published>2010-02-03T21:32:00.004+01:00</published><updated>2010-02-03T22:26:59.227+01:00</updated><title type='text'>Abeokuta am Mittwoch</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm7Jr0NHI/AAAAAAAACMg/s0ZmvX8IQPM/s1600-h/IMG_1114.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm7Jr0NHI/AAAAAAAACMg/s0ZmvX8IQPM/s200/IMG_1114.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434128329285579890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm699111I/AAAAAAAACMY/496cR-WSyN4/s1600-h/IMG_1084.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm699111I/AAAAAAAACMY/496cR-WSyN4/s200/IMG_1084.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434128326139959122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm6seQqNI/AAAAAAAACMQ/gvsa6o9XQ8U/s1600-h/IMG_1071.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm6seQqNI/AAAAAAAACMQ/gvsa6o9XQ8U/s200/IMG_1071.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434128321444096210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm6XgyKUI/AAAAAAAACMI/gEeX050XzFs/s1600-h/IMG_1069.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm6XgyKUI/AAAAAAAACMI/gEeX050XzFs/s200/IMG_1069.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434128315817535810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tour nach Abeokuta über die Stadt Epe. Wir wollten das Hinter- bzw. Umland von Lagos kennenlernen. Auf dem Weg durch Lagos kurze Begegnung mit den area boys des pay-and-push-services. Freudige, lautstarke Begrüßung. HumanLink-Mitarbeiter Philipp hatte sich offensichtlich in die Herzen der Boys "gehandelt".&lt;br /&gt;Wir fahren auf dem Highway durch ein Gebiet, das auf Menschen hofft - überall baut man gated communities, die meisten gänzlich unbewohnt- einige zerfallen bereits. Dele ist sicher: "the upper middleclass will live here soon"&lt;br /&gt;Schwerer Unfall auf der Express-Road Richtung Port Harcourt. Die Police organisiert eine Umleitung durch ein abgelegenes Dorf. Wir quälen uns auf Sandpisten Meter um Meter voran. Dele sorgt sich um das Benzin. Er schaltet den Motor ab. Gefühlte 40 Grad - und kein Weiterkommen. Wir erfahren, dass Dorfbewohner für die umgeleiteten Trucks und PKWs eine Art Spontanmaut erheben. Nichts geht mehr, bis Soldaten mit Maschinengewehren die Lage klären. &lt;br /&gt;Es geht weiter, durch die Stadt Epe, für unser Auge eine Mülldeponie, überall Plastiktüten, Dreck, Abfälle. Wir fragen Dele, ob Epe in seinen Augen eine schöne Stadt sei. "It`s a very clean city" sagt er.&lt;br /&gt;Kurzer Halt mitten auf dem Land, wir fotografieren Termitenhügel. Eine Bäuerin nähert sich mit ihrem Kind und wünscht sich ein Foto von uns. Ihr Sohn werde mal Farmer, sagt sie stolz. Zwei Mal wöchentlich sei sogar Zeit für die Schule.&lt;br /&gt;Kurz vor Abeokuta streikt unser Mazda - Dele meint, die schlechten Straßenverhältnisse trügen Schuld ("big bumps") Mit rauchendem Motor rollen wir in eine Werkstatt. &lt;br /&gt;Weiterfahrt ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;Wir warten knapp drei Stunden auf einen Mechaniker, der uns nicht helfen kann. Die Menschen um uns sind neugierig, nett, lustig.&lt;br /&gt;Es wird langsam dunkel. Die Security Police warnt uns vor einer eigenständigen Weiterfahrt auf dem Express-Way nach Lagos - zu viele Unfälle und Überfälle, meinen die Männer.&lt;br /&gt;Dele entscheidet sich für ein Sammeltaxi - etwas eingepfercht, dafür mit guter Fujimusik sausen, nein rasen wir gen Lagos. Phantasiegedanken (was wäre wenn...) schalten wir bei dieser Kamikazefahrt aus. Man fährt ohne Licht, Menschen jagen über die Straßen - kaum zu sehen, Staub dringt in jede Pore, Benzingeruch strömt durch den löchrigen Boden, wir fühlen uns high, die Augen tränen, es riecht nach Slum, Müll, verbrannten Reifen..... &lt;br /&gt;Im Hotel ist es kühl, das Wasser der Dusche ist warm, wir trinken ein kühles Glas Bier und versuchen - vergeblich - Gegensätze in uns zu vereinen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-6211351191716875589?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6211351191716875589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/6211351191716875589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/abeokuta-am-mittwoch.html' title='Abeokuta am Mittwoch'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2nm7Jr0NHI/AAAAAAAACMg/s0ZmvX8IQPM/s72-c/IMG_1114.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-5045928254915804991</id><published>2010-02-02T17:50:00.004+01:00</published><updated>2010-02-02T18:39:42.807+01:00</updated><title type='text'>Lagos am Dienstag</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2hgzhPyPzI/AAAAAAAACLo/8CC83r-_RSs/s1600-h/IMG_1021.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2hgzhPyPzI/AAAAAAAACLo/8CC83r-_RSs/s200/IMG_1021.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433699388636675890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unterwegs wieder einmal in Lekki, faszinierend, wie eine neue Stadt aus dem Sand gestampft wird. &lt;br /&gt;Banken, Kirchen und Schulen sind die ersten belebten Gebäude in der Rohbauwildnis. Zwischen all den neu entstehenden Mauern, Straßen, Kanalisationen wird eifrig Business betrieben. Autos werden repariert, Schrott sortiert und zerkleinert, Getränke werden verkauft, Ziegel für die Mauern hergestellt, Reifen aufgepumpt. &lt;br /&gt;Wir verlassen unser Auto und sprechen mit den Händlern. Die Schrotthändler zeigen uns ihr Sortiersystem, die Autohändler erklären uns, was alles sie zu reparieren in der Lage sind. Als Hebebühne dienen Steine, Reifen werden mit kleinen Schraubschlüsseln montiert - alles mit Liebe zum Detail, unglaublich, was die Mechaniker leisten. &lt;br /&gt;Die Sonne brennt, das Metall ist aufgeheizt, kein Schatten weit und breit.&lt;br /&gt;Wir fahren weiter und lernen Business der besonderen Art kennen: Pay and Push.&lt;br /&gt;Die Straße, teilweise noch im Bau - stellenweise aus reinem Sand bestehend - ist Basis des Business, Überzeugungskraft "yes drive here, u`re safe here, no deep sand, evry car goes here" ist die Kunst. Wir wollen nicht wenden, deshalb glauben wir ihnen, fahren in den Sand. Nach wenigen Metern schon sind unsere Reifen kaum mehr sichtbar. Nichts geht mehr.&lt;br /&gt;"Area boys, I should have known." Dele tobt. Es wird laut, die Stimmung ist aggressiv geladen. Range Rover, Jeeps fahren achtlos an uns vorbei, uns die umringt sind von area boys, die brüllend und drohend ihrem Business nachgehen: "Give us 10 000 Naira". &lt;br /&gt;Als Schneeerfahrene ergreifen wir Holzscheite, die auf einem Sandhaufen liegen, um sie unter die Reifen zu legen. Ohne ein Wort zu sagen, entreisst man sie uns wieder , self-service gehört nicht zu den Businessvorstellungen der Boys. HumanLink-Mitarbeiter Philipp gewinnt mit viel Humor (ist unendlich viel Wert in Nigeria) die Herzen, die Boys lachen zuerst über ihn, dann mit ihm. Als Philipp schließlich um ein Gruppenfoto bittet, auf dem er das geforderte Geld übergibt - "I must document for my chief how I spent his money" - gerät wiederum  Dele außer Kontrolle ("you never can take snaps of area boys, it`s dangerous", hatte er stets gewarnt). "Philipp, get into the car".&lt;br /&gt;HumanLink ist vernünftig und verzichtet auf ein Foto. &lt;br /&gt;Im Quittungsblock für das Finanzamt vermerken wir: &lt;br /&gt;Ausgaben am 2.2.2010:&lt;br /&gt;Erpressungsgeld, 6630 Naira,Empfänger weigerten sich, Quittung zu schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-5045928254915804991?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5045928254915804991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5045928254915804991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/lagos-am-dienstag.html' title='Lagos am Dienstag'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2hgzhPyPzI/AAAAAAAACLo/8CC83r-_RSs/s72-c/IMG_1021.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-5815738239377261894</id><published>2010-02-01T21:43:00.003+01:00</published><updated>2010-02-01T22:57:07.260+01:00</updated><title type='text'>Lagos am Montag</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2dN3WlhWDI/AAAAAAAACLI/6uHUfn1Ul-Y/s1600-h/IMG_0909.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2dN3WlhWDI/AAAAAAAACLI/6uHUfn1Ul-Y/s200/IMG_0909.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433397088796891186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2dN3NWxpgI/AAAAAAAACLA/D3gYyO4x800/s1600-h/IMG_0946.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2dN3NWxpgI/AAAAAAAACLA/D3gYyO4x800/s200/IMG_0946.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433397086319126018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lagos wirkt düster, Smog umhüllt die Stadt, es riecht nach Benzin und Diesel. Generatoren speien schwarzen Rauch in die Luft. Die Stromversorgung ist ein Desaster - für Menschen und Umwelt. Kein Haus ohne diese lärmenden und stinkenden Maschinen, ohne die nichts geht, keine Kühlung, kein Licht, keine elektrischen Geräte. &lt;br /&gt;Selbst abseits des Zentrums bedeutet das Atmen für die Bronchien ein Härtetest. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind unterwegs in Lekki, einem ehrgeizigen Stadtentwicklungsprojekt von Lagos, an einem Ort, an dem einst ein großes Slum gestanden hatte. Vor Jahren hatte man die Bewohner "umquartiert", da sich die Wohlhabenden des benachbarten Victoria Islands an der armen Nachbarschaft gestört hatten. Und nun baut man hier große Villen und luxuriöse Appartements, umgeben von riesigen Mauern, internationale Unternehmen richten sich ein, setzen rechtzeitig Signale - ein Mercedesstern thront auf dem Rohbau.&lt;br /&gt;Und dennoch wirkt alles wie eine Geisterstadt. Leben finden wir nur im Shoprite, einem großen Einkaufszentrum, in dem Eleganz und Überfluss das Bild prägen, so wie wir es aus Europa kennen. &lt;br /&gt;Unser Guide Dele (bester Guide von Lagos) ist aufgeregt, denn wir fahren zum Steve Wonder Nigerias, dem großen Musikproduzenten Cobhams (u.a. von As(h)a - unbedingt mal reinhören,in ihre CD). Cobhams ist blind, lebt in der Musik und für sie, spielt sie, während er über sie spricht, er singt, trommelt, pfeift, sein Gesicht ist verklärt....uns fehlen die Worte bei dieser Leidenschaft, bei dieser Persönlichkeit.&lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt halten wir an einer großen Busstation an. Wir verlieren unsere Unsicherheit, tauchen in das geschäftige, laute Leben, in das hektische Kommen und Gehen. Die Menschen sind freundlich, das Leben hier verliert an Fremdheit  - ein wahrlich wunderschöner Prozess.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-5815738239377261894?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5815738239377261894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/5815738239377261894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/02/lagos-am-montag.html' title='Lagos am Montag'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2dN3WlhWDI/AAAAAAAACLI/6uHUfn1Ul-Y/s72-c/IMG_0909.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-7277418689010497684</id><published>2010-01-31T21:40:00.003+01:00</published><updated>2010-01-31T22:25:57.579+01:00</updated><title type='text'>Sonntag in Lagos</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2X0FWWqJAI/AAAAAAAACKA/psDakDjm4iU/s1600-h/IMG_0931.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2X0FWWqJAI/AAAAAAAACKA/psDakDjm4iU/s200/IMG_0931.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433016898229511170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2X0FJmXbfI/AAAAAAAACJ4/8dqzbO4I8W8/s1600-h/IMG_0918.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2X0FJmXbfI/AAAAAAAACJ4/8dqzbO4I8W8/s200/IMG_0918.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433016894805732850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Straßen wirken wie leergefegt - sieht man von den immer länger werdenden Schlangen vor den geschlossenen Tankstellen ab. In Lagos ist man sonntags in der Kirche. Auch wir: Church of the Assumption. Wer katholische Gottesdienste in Bayern gewohnt ist, genießt hier einen wohltuenden Kulturschock: Freude, Leidenschaft, Begeisterung, Inbrunst, Festlichkeit, vor allem tiefer Glauben. Der Kirchgang gleicht einem Fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend Tour mit red cab und Fahrer Joe durch das langsam aussterbende Finanzviertel, dem ehemals glänzenden Zentrum von Lagos. "Is our biggest road, one of our nicest", sagt Joe stolz. Wir fahren an heruntergekommenen, vernachlässigten Gebäuden vorbei, die Wände sind verdreckt, Wäsche hängt aus den Fenstern, überall Müll, die Straße ist holprig, Händler sitzen auf Plastikstühlen und warten. Kinder spielen auf leeren Parkplätzen, sie haben Reifen zu Fußballtoren gestapelt. &lt;br /&gt;Die Businesswelt hat einen schöneren Ort gefunden: Ikoy und bald auch Lekki.&lt;br /&gt;Joe bringt uns ans Meer. Weißer Sand, Händler, ein paar Tische unter Sonnenschirmen. "White people like this place." &lt;br /&gt;Wir werden von Areal Boys" empfangen. "Give me money", fordern sie. Joe schimpft, "all criminals, but they know me...and they are afraid of me". Uns werden Pferde angeboten, "horseriding is easy" sagen die Boys und schlagen ihnen die Peitschen in die Flanken. Die Tiere rühren sich nicht, schnaufen heftig. Ihre Augen tränen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags bei vielen interessanten Gesprächen Spannendes erfahren, Schönes, Deprimierendes... Nigeria gewinnt für uns langsam an Konturen.&lt;br /&gt;Und nach wenigen Tagen ist unsere schneebedeckte Heimat nicht nur räumlich, sondern auch innerlich in weite Ferne gerückt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-7277418689010497684?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7277418689010497684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7277418689010497684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/01/sonntag-in-lagos.html' title='Sonntag in Lagos'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2X0FWWqJAI/AAAAAAAACKA/psDakDjm4iU/s72-c/IMG_0931.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-1401523114528129381</id><published>2010-01-30T22:58:00.007+01:00</published><updated>2010-01-31T00:17:18.803+01:00</updated><title type='text'>30. dritter Tag in Lagos</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2S9ZuP0VkI/AAAAAAAACJY/7rC47xcqi-k/s1600-h/IMG_0908.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2S9ZuP0VkI/AAAAAAAACJY/7rC47xcqi-k/s320/IMG_0908.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432675300124415554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wieder endlose Fahrten durch die Stadt, Rauchschwaden über den Slums, stickige Luft, Menschen über Menschen, dennoch scheint das Leben gewissen Regelmäßigkeiten zu folgen, die meisten scheinen ein Ziel zu verfolgen, gehen Aufgaben nach - oder hegen Hoffungen. Erschreckend und erleichternd zugleich, wie schnell man sich an Umstände gewöhnt......&lt;br /&gt;Nachmittags Kultur in Lagos. &lt;br /&gt;Fahrt zur Galerie der prominenten nigerianischen Künstlerin Nike auf der Halbinsel Lekki. Horrorfahrt, da wir erleben mussten, wovor wir oftmals gewarnt worden waren. "Many drivers take drugs." Unser Fahrer schwebte in anderen Sphären, die Bässe seiner Gospelmusik ließen alles vibrieren, der Fahrer sang lauthals, wedelte mit beiden Händen durch die Luft - ergriff das Steuer erst kurz vor einem drohenden Zusammenprall.&lt;br /&gt;Er fuhr uns zu eindrucksvollen Gemälden, netten Gesprächen mit interessanten Personen. Anschließend schönes Abendessen bei Nike und ihrem Mann.&lt;br /&gt;Beginnen, mit Vorurteilen aufzuräumen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-1401523114528129381?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/1401523114528129381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/1401523114528129381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/01/30-dritter-tag-in-lagos.html' title='30. dritter Tag in Lagos'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2S9ZuP0VkI/AAAAAAAACJY/7rC47xcqi-k/s72-c/IMG_0908.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-8545606495671515570</id><published>2010-01-29T21:31:00.002+01:00</published><updated>2010-01-29T22:00:54.813+01:00</updated><title type='text'>29. Fahrt durch die Stadt</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2NMT1x0YII/AAAAAAAACI4/4NABRLhJoH4/s1600-h/IMG_0872.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2NMT1x0YII/AAAAAAAACI4/4NABRLhJoH4/s320/IMG_0872.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432269479276208258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die lange Fahrt von Victoria Island nach Festac bedeutet eine Fahrt, die alle nur erdenklichen Gegensätze menschlichen Lebens widerspiegelt.&lt;br /&gt;Wir durchquerten Festac, einen "Orts"teil von Lagos,  wo Arme und Reiche vis à vis leben. Auf unserer rechten Straßenseite hohe Zäune, Burgen, Festungen, Stacheldraht, zur Linken pure Armut - für "europäische" Augen. "Here lives lower middleclass", erklärt unser Guide. Wir duchqueren das Gate zu diesem Viertel. Die Menschen blicken finster, bedrohlich. "Usually no white people come here." Unser Guide ist besorgt. &lt;br /&gt;Wir fragen, wie Menschen diese Gegensätze aushalten können. "Rich people don`t care", ist die Antwort.&lt;br /&gt;In Apapa ragen riesige Ölcontainer in die Höhe, vor diesen stauen sich die Autos - es gibt immer noch kein Benzin.&lt;br /&gt;Die Luft nimmt einem den Atem, die Bronchien schmerzen, ständiger Husten. Stundenlang stehen wir im Stau, Menschen (viele Mütter mit kleinen Babys auf dem Rücken) aus dem naheliegenden Slum ("you cannot imagine - I was there and have seen it", sagt unser Guide), verkaufen Wasser, Getränke, Radios, Festplatten, Kekse.&lt;br /&gt;Am Abend schließen sich die Eisentore schützend hinter uns. Wir kämpfen gegen Ohnmachtsgefühle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-8545606495671515570?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/8545606495671515570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/8545606495671515570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/01/29-fahrt-durch-die-stadt.html' title='29. Fahrt durch die Stadt'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Kppo_HY0H7U/S2NMT1x0YII/AAAAAAAACI4/4NABRLhJoH4/s72-c/IMG_0872.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-3350580327929070223</id><published>2010-01-28T21:13:00.002+01:00</published><updated>2010-01-28T21:41:33.800+01:00</updated><title type='text'>28.1.2010</title><content type='html'>Heftige Regengüsse in der Nacht, die Morgenluft perlt. Im Frühstücksraum (es gibt Toast, Schinken, Marmelade, das Übliche - aber dennoch lecker) versammeln sich die Mücken, der Gedanke an Malaria drängt sich auf, mehr denn je.&lt;br /&gt;Wir treffen den CEO eines deutschen Unternehmens, durchfahren hierfür strengste Kontrollen. Alle, wirklich alle sind von unglaublicher Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;Mittagessen in einem nigerianischen Fastfood-Restaurant. Keine Ahnung, was genau wir gegessen haben, ich beisse auf kleine Knochen und beschließe, nur noch Vegetable zu essen. Überall im Lokal ist Securitypersonal postiert, an den Wänden kleben Hinweise, ma habe Überwachungssysteme installiert hat. "Yes, Lagos is safe", sagt unser Guide und: "Security is very important, people spend a lot of money for this." &lt;br /&gt;Wir fahren durch verschiedene Gegenden der Megacity, verbringen eine gute Stunde im Stau, weil wir uns irrtümlich in eine Tankstellenwarteschlange verstrickt hatten - das Ergattern von Benzin wird zur Tagesaufgabe, der Schwarzmarkt blüht, unmittelbar neben den geschlossenen Tankstellen füllt man den Treibstoff in die Autos - aus Flaschen und kleinen Plastikkanistern.&lt;br /&gt;Großer Frust am Abend für die Nigerianer, weil sie verloren haben - für uns, weil Stromspitzen unser Laptop und ein Palm zerstört haben.&lt;br /&gt;Trinken jetzt ein Bier und fallen in unsere Betten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-3350580327929070223?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3350580327929070223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/3350580327929070223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/01/2812010.html' title='28.1.2010'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-7197774739410945506</id><published>2010-01-27T21:04:00.003+01:00</published><updated>2010-01-27T21:54:26.596+01:00</updated><title type='text'>Ankunft Lagos</title><content type='html'>Halb besetztes Flugzeug von Paris nach Lagos, die meisten Leute sind jung, wirken hip, mit großen Sonnenbrillen - ein Rapper mit blonder Freundin, vielleicht ein Star in Nigeria? Das halbe Flugzeug besteht aus Businessklasse, in der gewichtige Afrikaner mit ernster Miene sitzen. In der SZ vom heutigen Tag lese ich, wie sich Europa gegen die anstehende Flüchtlingswelle aus Afrika schützen will, dabei baut man auf eine enge Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Staaten."Die Libyer und Marokkaner haben Flüchtlinge auch schon an ihrer Grenze abgekippt" (mitten in die Wüste, wo es kein Überleben gibt), sagt ein Innenexperte im Europaparlament.&lt;br /&gt;Feuchte Hitze in Lagos, die Menschen am Flughafen sind freundlich und unaufdringlich. Kurzes Gespräch mit dem Zoll - man lacht gerne. &lt;br /&gt;Unser Guide ist pünktlich, sehr nett und gesprächig. Er liebt sein Land, Lagos insbesondere, eine Stadt, die inzwischen "very safe" geworden ist, schließlich hat man hart durchgegriffen. Die Express-Straße nach Victoria Island ist aufgeräumt, zumindest auf der rechten Spur, auf der Gegenfahrbahn ein Stau, so weit das Auge reicht. Überall Tankstellen, die leer sind. Es gibt kein Benzin mehr, erhältlich ist es nur noch auf dem Schwarzmarkt, mit guten Beziehungen, wird mir erklärt - das in einem Land, das über große Erdölvorkommen verfügt.&lt;br /&gt;Freundlicher Empfang in einem kleinen Hotel, ruhig in einer Nebenstraße gelegen - umzäunt von Stacheldraht, bewacht von Watchmen, unsere Zimmer sind geräumig. Ein Blick vom Balkon: Rohbauten und Zäune. Es wird gebaut, ein Hotel nach dem anderen entsteht. Lagos verändert sich rasant, sagte der Guide. Mehr Autos, mehr Menschen, vor allem aus Indien und China - und mehr Hotels.&lt;br /&gt;Werden jetzt die afrikanische Küche ausprobieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-7197774739410945506?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7197774739410945506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/7197774739410945506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/01/ankunft-lagos.html' title='Ankunft Lagos'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5408433764571058949.post-9061259007172076655</id><published>2010-01-26T10:17:00.003+01:00</published><updated>2010-01-26T12:06:52.538+01:00</updated><title type='text'>Abreise</title><content type='html'>Letzter Tag in der Kälte - minus 16 Grad, Sonne, Luft die klirrt. &lt;br /&gt;Vorbereitungen sind abgeschlossen. Zur Einstimmung u.a. Michael Oberts Regenzauber gelesen (phantastischer Bericht seiner Fahrt den Niger entlang, von der Quelle bis zum apokalyptischen Nigerdelta).&lt;br /&gt;Abflug nach Lagos in 18 Stunden via Paris. Hoffen darauf, dass der Transfer zum Hotel auf Victoria Islands reibungslos klappt - alleine auf weiter Flur, da Bruder Philipp erst Stunden später anreist.&lt;br /&gt;www.allafricam.com gecheckt - instabile Situation im Land, außerdem über Superboyz (http://www.myspace.com/paperboyz4all) gestolpert und erste Pläne für Lagos geschmiedet:  nach "lucky win for Super Eagles" Public Viewing des Halbfinals Nigeria:Ghana. &lt;br /&gt;Wetter in Lagos: 33 Grad und sonnig&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5408433764571058949-9061259007172076655?l=gohumanlink.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/9061259007172076655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5408433764571058949/posts/default/9061259007172076655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gohumanlink.blogspot.com/2010/01/abreise.html' title='Abreise'/><author><name>HumanLink</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00738094374487114567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
